Bowling für Senioren mit Spielkonsole
23.04.2009 | 14:53 Uhr 2009-04-23T14:53:00+0200Ennepetal. (AT)„Schwingen und zack!" feuerte Heike Kehl vom Sozialdienst des Alten- und Pflegeheims Haus am Steinnocken in Altenvoerde die Bewohner an. Sie hatten sich zum Bowling-Spiel zusammengefunden.. Und das Ganze per Großleinwand, die für eine „realistische Bowling-Center-Stimmung" sorgte.
Zu den acht Damen hatte sich ein Herr „geschlichen". „Bravo, alle 8!", riefen die Mitbewohner fröhlich Edith Hühne zu, die verbissen kämpfte. Und wer nur einen Kegel umwarf, wurde moralisch durch die Mitspieler aufgebaut.
Zu Nicole Broziewski vom Begleitenden Dienst gesellte sich auch Jessica Stolze vom der Heimaufsicht. Die Nachfrage an der Teilnahme zum Bowling sei kaum zu bewältigen, so Nicole Broziewski und Heike Kehl. Seitdem für die Bewohner eine Spielkonsole angeschafft wurde, brumme es auf der „Kegelbahn".
Die Zweifel, ob das Spiel für die Senioren geeignet sei, konnten schon beim ersten Testlauf ausgeräumt werden. Denn: Endlich mal Bowlen - auch mit körperlicher Einschränkung. Seit der Anschaffung sei das Spiel zu einer regelrechten Leidenschaft geworden. Die Freude sei auch bei geschlossener Tür im Haus unüberhörbar.
„Die Bewohner bewegen sich und trainieren zudem ihre Koordinationsfähigkeit und Feinmotorik durch die Benutzung des Controllers." Mit dem Controller, einem Handgerät, werde das Spiel gelenkt. Toll, wie schnell sich die Senioren mit der Technik vertraut machten.
Demnächst stehe Minigolf, Gedächtnistraining und das Spielen von Musikinstrumenten per Spielkonsole auf dem Programm, verrieten die Mitarbeiterinnen des Altenheims.
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