Biergarten soll die Milsper Fußgängerzone beleben
01.06.2010 | 18:09 Uhr 2010-06-01T18:09:00+0200Ennepetal. Vom 11. Juni an soll es in der Milsper Fußgängerzone einen Biergarten geben. Das kündigte City-Manager Ulrich Schilling vor dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung an. Der Investor werde zunächst für drei Monate eine Genehmigung erhalten. Es müssten allerdings noch einige technische Fragen (z. B. Toiletten) geklärt werden.
Wie Schilling in seinem Bericht sagte, sind im City-Management Arbeitsgruppen gebildet worden. Thema sei auch weiterhin das Leerstandsmanagement in Milspe. Bevor es jedoch zu einem „runden Tisch“ komme, würden Einzelgespräche mit den Immobilienbesitzern geführt. Schon jetzt seien viele Ideen da. Gut angenommen würden die Sprechstunden des City-Management im neuen Büro im „Bärti“ des Kinderschutzbundes an der Ecke Voerder/Marktstraße.
Ein Teufelskreis
Auf Anfrage von Anita Schöneberg (SPD) nahm Schilling zur Ansiedlung von Geschäften Stellung: „Wir schreiben Briefe, telefonieren, aber wir kommen nicht viel weiter.“ Der City-Manager berichtete, wie ein Vertreter einer Parfümerie-Kette mehrere Tage in Ennepetal weilte und dann sagte: „Bei dieser geringen Frequenz der Fußgängerzone kommen wir nicht.“ Zur immer wieder ins Gespräch gebrachten Ansiedlung von Berlet betonte Schilling: „Dazu kann ich nichts sagen.“ Weiter sagte er: „Ich habe einen Weg vor Augen.“ Es gelte, den Teufelskreis „Keine Geschäfte, nichts los. Nichts los, keine neuen Geschäfte“ zu durchbrechen. Zu den Schwierigkeiten komme auch noch die derzeitige wirtschaftliche Lage.
Gunther Bicking (FDP) kommentierte: „Die Fußgängerzone ist jenseits von tot.“ Bicking muss es wissen. Er wohnt mitten in der Fußgängerzone.
11:46
Ja nach dem Spanien Spiel war die FuZo wirklich belebt!!
Schade Schade das hupende Autos mit Flaschen beschmissen wurden!!
Es war ein fröhliches Turnier, jedoch war die Niederlage und das darauffolgende Ereignis sehr negativ.
Einige Leute durften sich nicht mal über den Sieg der Spanier freuen und wurden sofort angegriffen!
SCHLECHTE VERLIERER!!
10:49
Und außerdem schmeckt das Bier nicht....AnkerBräu oder so.....brrrrr.... das Weizen ist katastrophal, da schmeckte der Schwelmer Versuch ja besser :-)
12:09
Den letzten Kommentar finde ich gut. Immer dieser Zynismus.... Das bringt uns nicht weiter.
Kommen denn auch keine Geschäftsleute, wenn die Eigentümer vielleicht für das erste Mietjahr eine verminderte Miete erheben? Lieber die halbe Miete, als gar keine. Und die Läden können sich im ersten Geschäftsjahr besser aufstellen. Aber sicherlich werden diese Gedanekn schon längst im Leerstandsmanagement gehegt und gepflegt. ;)
06:52
Es krankt genau an solchen Kommentaren! Warum gibt man dem Biergarten nicht eine Chance. Wird ja da kein Gift verkauft und sicher hat keiner der Verantwortlichen etwas Boeses im Sinn.
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22:02
John Steinbeck schrieb 1952 den Roman Jenseits von Eden. Thema der Handlung ist eine moderne Version des biblischen Mythos von Kain, dessen schlimmes Ende wir alle kennen. Herr Bicking sagte, die Fußgängerzone sei jenseits von tot. Hm, was kommt NACH dem Tod? Wenns stimmt, was Herr Bicking sagte, dann ist die Fußgängerzone ja quasi schon im Himmel - Donnerwetter! Aber wie kann das dann mit dem Biergarten klappen - da oben?