Besucher trotzen der Hitze

Auch Temperaturen jenseits der 30-Grad Marke halten die Schwelmer nicht davon ab, das Sommerfest der Winterberger zu besuchen.
Auch Temperaturen jenseits der 30-Grad Marke halten die Schwelmer nicht davon ab, das Sommerfest der Winterberger zu besuchen.
Foto: Florian Ring

Schwelm..  Eine Flasche Silberkorn und ein paar Zweige bilden die Zutaten für das Traditionsgetränk am Winterberg. Der Struk ist Namensgeber des Sommerfests der Nachbarschaft Winterberg. Am Wochenende trotzten zahlreiche Besucher den hitzigen Temperaturen und fanden den Weg auf den Schulhof der Grundschule Am Ländchenweg.

Winterberg ohne Nachwuchssorgen

Insbesondere in den Abendstunden füllten sich die Tresen des Bier-und Cocktailstandes. Der Freitag wurde wie üblich mit einem Haxenessen eingeläutet, begleitet von „De Nohbern“, dem Chor der Nachbarschaften, der die Gäste mit ihrer musikalischen Darbietung begeisterte. Trotz Temperaturen von über 30 Grad ließ es sich dennoch sehr gut aushalten. „Die Hitze darf kein Grund sein, nicht hierher zu kommen“, kommentierte auch Kai Zippmann, der die Besucher mit Erfrischungen versorgte. Gleichzeitig ist der Sohn der 1. Vorsitzenden Ute Zippmann ein gutes Beispiel dafür, dass sich die Winterberger um fehlenden Nachwuchs keine Sorgen machen müssen. Die Mitgliederzahl befindet sich mittlerweile im dreistelligen Bereich, immer wieder kommen vor allem junge Menschen dazu, die die Nachbarschaft mit großem Engagement unterstützen. Teils durch Familie, teils durch Freunde und Bekannte zieht die Gemeinschaft regelmäßig neue Leute in ihren Bann.

Da überrascht es auch nicht, dass sich zahlreiche Mitglieder mit großer Freude beim Sommerfest hinter die Theke stellen. „Die Leute helfen sehr gerne mit“, stellt Nachbarin Bettina Niepmann klar und freut sich auch über die große Resonanz. „Mit so vielen Besuchern hätten wir bei den Temperaturen nicht gerechnet. Wir sind mehr als zufrieden.“

Die Einnahmen des Strukfestes fließen direkt in die Vorbereitungen für den Heimatfestzug. Seit einem Monat wird fast täglich an den Wagen gearbeitet, die das Thema „Olympische Spiele“ haben werden. Zudem wird es selbstverständlich, so ist es Tradition am Winterberg, eine heimatbezogene Darstellung geben. Mehr wird aktuell noch nicht verraten. Man darf gespannt sein. Eines steht aber fest: Um die Zukunft der Nachbarschaft Winterberg und den Erhalt des Struk muss man sich keine Sorgen machen.