Beim Helm wählerisch sein

Ennepe-Ruhr..  Langsam werden die Temperaturen sommerlicher, die Sonne scheint und das Fahrrad wird wieder häufiger genutzt. Allerdings tragen dabei nur rund 17 Prozent der Deutschen einen Fahrradhelm, vor allem in der Altersgruppe der Sechs- bis Zehnjährigen.

„Zwar gibt es in Deutschland keine Helmpflicht, aber Kopf und Kragen beim Rad fahren riskieren, das muss nicht sein! Das Tragen eines Fahrradhelms ist dringend zu empfehlen“, rät Thomas Landsberger, Vorsitzender der Kreis-Verkehrswacht Ennepe-Ruhr. Denn ohne Helm verlaufen Unfälle oft nicht so glimpflich und schwere oder sogar tödliche Kopfverletzungen sind die Folge.

Die Kreis-Verkehrswacht Ennepe-Ruhr gibt Tipps zum Kauf eines Fahrradhelms:

Achten Sie darauf, dass der Helm Lüftungsöffnungen und Luftkanäle auf der Helminnenseite hat.

Das Riemensystem des Helms muss einfach zu verstellen sein. Der Kinnriemen sollte breit, weich und hautfreundlich sein. Die Verstellschnallen sollten sich einfach, aber nicht zu leicht einstellen lassen.

Der Helm passt, wenn er fest sitzt und nicht wackelt. Eine Beratung und Anprobe beim Fachhändler sollte dem Kauf vorausgehen.

Achten Sie beim Kauf auf das Prüfsiegel DIN EN 1078 (CE). Nur bei geprüften Helmen können Sie sich darauf verlassen, dass sie den grundlegenden Sicherheitsanforderungen entsprechen.

Helme gibt es für jedes Alter. Dazu Thomas Landsberger: „Besonders bei Kindern und Jugendlichen kommt es darauf an, dass der Helm gefällt. Ein Mitspracherecht der Kinder bei der Helmauswahl erhöht die Akzeptanz.“ Nach einem Sturz sollte der Helm unbedingt ausgewechselt werden. Auch wenn äußerlich keine Schäden zu sehen sind, kann die Schutzwirkung des Helmes stark eingeschränkt sein.