EN-Bürgermeister Lauf-...
Bei Regen auf der Königsstrecke
30.08.2010 | 17:37 Uhr 2010-08-30T17:37:00+0200
Ennepetal.Der Blick in den Himmel verheißt auch jetzt, fünf Stunden nachdem die ersten Walker und Läufer gestartet sind, nichts Gutes. Regengraue Wolken hängen über dem Bremenstadion.
Olaf Stutzenberger hat nasse Haare. Der Mitorganisator des 4. EN-Bürgermeister Lauf- und Wandertags in Ennepetal hat trotzdem gute Laune. Ja, es sind weniger Teilnehmer als im letzten Jahr, aber immer noch 200 Läufer, Walker und Wanderer, die Ennepetal in Teilstrecken ab zehn Kilometern umrunden. Einige wenige sind sogar auf der Königsstrecke unterwegs: 54 Kilometer rund um die Stadt. Der Bürgermeister selbst, Wilhelm Wiggenhagen läuft um diese Zeit schon seine Etappe. Wie viele Kilometer absolviert werden, bestimmt jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin selbst. Minimum sind zehn Kilometer, maximal sind am Wettkampftag 54 Kilometer möglich. Die Shuttlebus bringen die Teilnehmer zu den Stationen wie Meier am Külchen oder die Peddenöde, aber auch wieder zurück zum Bremenstadion.
54 Kilometer will Rene Krempel heute nicht laufen, aber 30 Kilometer hat sich der Hobby- Marathonläufer vorgenommen. Vorläufig steht Krempel noch in der Anmeldung neben dem Stadion, die neue Wasserflasche als Geschenk des Organisators neben sich. „Bislang bin ich nur bei gutem Wetter gelaufen. Ich sehe den Lauf hier als Generalprobe“, sagt Krempel, der im Oktober beim Marathon in Essen starten will. Rene Krempel freut sich auf den Start und warm würde es von alleine, sagt der junge Mann aus Ennepetal. Mathias Rolle ist ebenfalls als Läufer in Ennepetal unterwegs. Nicht zum ersten Mal, und doch hat der Gevelsberger Ecken entdeckt, die ihm bislang unbekannt waren. Außerdem, lobt Rolle, seien die Gemeinschaft und die Gespräche unter den Läufern toll. Ähnliche Erfahrungen haben Eva Abel und Carola Voß gemacht. Die beiden Frauen von der Skigemeinschaft Ennepetal betreuen die Versorgungsstation am Bahnhof Ennepetal-Gevelsberg. Halbe Müslischnitten, halbiert Bananen und Äpfel liegen griffbereit für die Wanderer, Walker und Läufer vor den beiden Frauen, die die Kragen der Jacken hochgeschlagen haben. Statt Kaltem läuft heute der Zitronentee besser haben sie beobachtet, aber über Kälte habe noch keiner der Vorbeigekommenen geklagt. Die beiden Frauen dagegen genießen jeden Sonnenstrahl, der den kleinen Betonfleck, auf dem sie sitzen, erwärmt.
Mehr als 60 Ehrenamtliche begleiten während des Wandertages die Läufergruppen, die Wanderer und Walker auf ihren Etappen und versorgen an den Stationen. Ähnlichen Einsatz bringt auch das Deutsche Rote Kreuz. Mit dreizehn Helfern und zwei Kräften auf dem Fahrrad begleiten die Rettungskräfte das Teilnehmerfeld. „Die Leute sind vernünftig, während des Laufs gab es keine Zwischenfälle“, sagt Frank Nieselt von der DRK- Einsatzleitung.
Die Gesamtbilanz des 4. EN-Bürgermeister Lauf- und Wandertags fällt gut aus. Olaf Stutzenberger von den Sportfreunden Ennepetal, ist zufrieden mit dem Tag und dem Teilnehmerfeld.
08:15
Statt durch die Gegend zu rennen sollten die lieber vernünftige Arbeit leisten.
Übrigens, wie viele Kilometer ist denn Stobbe gelaufen ?