Begegnungen schaffen als wichtige Aufgabe

Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen (links) und Sozialamtsleiter Michael Schmidt (rechts) feiern mit den Mitgliedern des Rentnerverbands.
Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen (links) und Sozialamtsleiter Michael Schmidt (rechts) feiern mit den Mitgliedern des Rentnerverbands.
Foto: WP

Ennepetal..  Das 30-jährige Bestehen feierte der Gemeinnützige Rentnerverband Ennepetal mit einem liebevoll zusammen gestellten Fest im Tagungsraum 1 des Hauses Ennepetal.

Nach einem ausgiebigen Kaffeetrinken, wobei das „Zorbas“-Team leckeren Kuchen servierte, begrüßte die Vorsitzende Gertrud Brates neben den Mitgliedern Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen und Ehefrau Ilona sowie Michael Schmidt, stellvertretender Leiter des Fachbereiches Jugend und Soziales. Wiggenhagen, der im Namen der Stadt gratulierte und jeden Gast per Handschlag begrüßte, betonte, dass er sich freue, beim Rentnerverband mitfeiern zu können, denn er habe gute Erinnerungen an den Verein. Der Verband sei ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft – und auch der „Erfinder“ der Stadtrundfahrten, die heute unter dem Motto „Von Schmiedefeuern und Weltmarktführern“ stattfinden. Er könne sich noch gut an Mitglied Annegret Leuschner erinnern, die früher bei den Eltern in der Bäckerei an der Mittelstraße gearbeitet habe, sagte der Bürgermeister. Und da entdeckte er auch Leni Kaltenbach, „die Mutter unseres Herrn Kaltenbach, mit dem ich gut zusammen arbeite. Es gibt gemeinsame Geschichten mit vielen Menschen hier“, freute er sich. Hans Reich, der 15 Jahre lang den Vorsitz inne hatte, hielt einen Rückblick auf „30 Jahre Gemeinnütziger Rentnerverband“. Die Vereinsgründung sei eine Ochsentour gewesen, man habe Partnerunternehmen für die jährlich stattfindenden Fahrten suchen müssen. Immerhin seien bei einer Fahrt drei Busse mit je 50 Personen „gefüllt“ gewesen.

„Zahlreiche Frauen haben sich um den Verein verdient gemacht, unter anderen Edith Samulewitz, die langjährige Schriftführerin.“ Die Frauen hätten ihm, als er den Vorsitz übernahm, großartig geholfen, erklärte Hans Reich. „Ich war plötzlich wieder Lehrling“. Er habe so viel Schönes im Verein erfahren dürfen, für das er dankbar sei. „Ich hoffe, dass der neue Vorstand es so erlebt, wie ich es erlebt habe.“ Der Rentnerverband sei wichtig, um Begegnungen zu schaffen. Denn für ältere Menschen bedeute es viel, einmal raus zu kommen, etwas Neues zu erfahren.

Zwei treue Mitglieder geehrt

Applaus erhielt der Shanty Chor Voerde unter musikalischer Leitung von Jürgen Schöneberg, der sich mit schönen Beiträgen an der Feier beteiligte. „Antje, mein blondes Kind oder auch „Sie hieß Mary-Ann“: Zwinkerten die Sänger da noch so mancher Seniorin zu? Einige Lieder sangen Mitglieder und Gäste mit und es wurde geschunkelt.

Hans Reich und Christel Kirchhoff erfreuten in der Rolle als älteres Ehepaar mit dem Sketch „Lass es uns noch einmal tun“.

Im Rahmen des Festes wurden Edelgard Karthaus für 30-jährige und Leni Kaltenbach für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.