Auf den Spuren von Einstein und Co.

Schwelm..  Der erste Spatenstich in den Einstieg für das ,,Haus der kleinen Forscher’’ ist gesetzt worden. Die Katholische Grundschule St. Marien präsentiert ihre Miniphänomenta. Die Kinder haben anhand kleiner Experimente, die aus acht verschiedenen Themen bestehen, die Möglichkeit physikalische Elemente kennenzulernen. Die Projektwoche endet heute.

Experimentieren ist angesagt

Die Idee der Miniphänomenta stammt von der Universität Flensburg. Diese hat notwendige Bauanleitungen entwickelt, durch die 27 Versuchsanordnungen von den Eltern nachgebaut werden konnten. Mit ersten Nachbauten wurde in der Aula 2012 am alten Standort erstmals erneut eine Miniphänomenta aufgebaut. Zwischenzeitlich bauten die Eltern weitere Exponate nach. Nach der Namens- und Standortänderung wurden die Stationen erstmals am 27. September 2014 in der neuen Schule im Rahmen eines Schulfestes präsentiert.

Die Kinder können in ihrer Projektwoche in den Pausen und im offenen Ganztag an 24 Exponaten herum experimentieren. Dort können sie zum Beispiel Klänge an unterschiedlichen langen Rohren erzeugen. Die Lehrer bereiten zu den Themen Naturwissenschaft und Technik Unterrichtsmaterial vor. Pro Klassen und Tag sind zwei Experimente vorgesehen. Louisa, eine Schülerin aus der 2b erzählt: ,,Ich finde die Experimente gut, weil man etwas tolles erleben kann.’’ Ihr Klassenkamerad Jonathan erwiderte begeistert: ,,Ich finde die Projektwoche auch gut, weil man vieles Neues herausfindet.’’

Ein weiteres Lernziel ist die Zusammenarbeit im Team zu vermitteln. Dazu gehört auch, mit Lämpchen, Kabeln und Batterie einen funktionsfähigen Stromkreis zu erarbeiten, in dem die Lampe zum Schluss schließlich hell leuchtet. Ein spannendes Experiment ist das mit den Gummibärchen: Die im Eiswürfel eingeschlossene Süßigkeit muss mit verschiedensten Mitteln befreit werden: Föhn, Wasser, Salz, Hammer und Hände. Dadurch lernen die Grundschüler die verschiedensten Aggregatzustände von Wasser kennen.

Die Vorgehensweise ist jeweils die gleiche: zuerst wird die experimentelle Frage gestellt und dann das wie und was geklärt. Am Ende wird dann das Fazit des Experimentes besprochen. Dabei ist es der Schule wichtig, bei den Kindern das Interesse am Experimentieren und der Technik zu wecken. Deshalb möchte die Grundschule auch gern ein eigenes ,,Haus der kleinen Forscher’’ bauen – und wenn es nur Nebenräume in der Schule sind, die zu Forschungszwecken umgerüstet werden und ein dort dauerhaft zur Verfügung stehender Experimentierraum für die Mädchen und Jungen da ist.