Anmeldezahlen bleiben konstant

Mit Stand Montag haben sich 106 zukünftige Fünftklässler am Gymnasium und 75 an der Sekundarschule angemeldet.
Mit Stand Montag haben sich 106 zukünftige Fünftklässler am Gymnasium und 75 an der Sekundarschule angemeldet.
Foto: dpa

Ennepetal..  Noch haben sich nicht alle zukünftigen Fünftklässler entschieden, welche weiterführende Schule sie nach den Sommerferien besuchen möchten. Doch nach der offiziellen Anmelderunde steht fest, dass die Sekundarschule aller Voraussicht nach dreizügig und das Reichenbach Gymnasium vierzügig in das neue Schuljahr startet.

Mit Stand von Montag haben 75 Kinder für sich die Sekundarschule am Amselweg ausgewählt, 106 wollen zum RGE. Insgesamt werden etwa 260 Ennepetaler Kinder in die Sekundarstufe 2 wechseln. Statistisch gesehen haben ca. 80 eine weiterführende Schule in einer der Nachbarstädte gewählt.

Dafür haben sich sicherlich auch Kinder aus anderen Kommunen für die Klutertstadt entschieden. Wie letztlich die Verteilung auf alle anderen Schulen genau aussieht, steht noch nicht fest. Das Anmeldeverfahren ist zwar beendet, die Schulen werden in diesen Tagen jedoch Absagen verschicken müssen, wenn es mehr Schüler als Plätze gibt. Dann müssen sich diese Jugendlichen für eine andere Schule entscheiden.

Die Sekundarschule hat mit
75 Schülern, neun davon mit sonderpädagogischem Förderbedarf, nun einen Anmeldestopp. Alle weiteren Schüler, die sich melden, werden auf einer Reserveliste eingetragen, erklärt Angelika Bothmann. Die Lehrerin betont, dass die Schule froh sei, dass bisher kein Schüler abgewiesen werden musste.
69 Kinder hatten sich in der vergangenen Woche angemeldet, am Montag kamen noch sechs Nachzügler dazu.

Keine Ablehnungen bisher nötig

Vor einem Jahr zählte die Einrichtung 78 neue Fünftklässler, drei mehr als eigentlich vorgesehen, auf eine Ablehnung habe man damals verzichtet. In diesem Jahr sei die Schülerzahl nun genau passend. Zumindest bisher.

Auch Andreas Pesch, der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums ist zufrieden mit der abgelaufenen Anmelderunde. 106 Schüler favorisieren das RGE, alle werden auch aufgenommen. 114 waren es im vergangenen Schuljahr. „Wenn man die demographische Entwicklung im Blick hat, dann ist das wieder ein richtig gute Zahl.“

Spannend sei jedoch die Frage, für welche Schulform und Stadt sich die restlichen Ennepetaler Schüler entschieden haben, die keine der beiden Einrichtungen in der Klutertstadt wählten.

Pesch vermutet, dass viele die Sekundarschule in Breckerfeld und die Gesamtschulen in Haßlinghausen und Haspe für sich gewählt hätten. Die genaue Zahl wird in den nächsten Tagen beim Ennepetaler Schulamt angegeben. Wenn das gesamte Anmeldeverfahren nebst Nachmeldungen abgelaufen ist.