Altkleider bringen 17 sozialen Einrichtungen in Ennepetal je 450 Euro

Ennepetal..  Zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst, sammeln die Kolpingfamilien Milspe und Voerde Altkleider. Der Erlös ist immer für soziale Zwecke bestimmt. Nach einem Kaffeetrinken im Saal unter der Katholischen Kirche Herz Jesu in Milspe überreichten die Kolpingvorsitzenden Diemo Wasiak (Milspe) und Frank Wegner (Voerde) Schecks in Höhe von je 450 Euro an die Vertreterinnen der 17 Ennepetaler Kindertagesstätten, der Alten- und Pflegeheime Haus Elisabeth und Haus am Steinnocken sowie des Kinderschutzbundes.

Die Kolping-Diözese Essen und Kolping international erhalten je 390 Euro.

Bisher 250 000 Euro verteilt

Zum 44. Mal spendeten die Kolpingfamilien die Erlöse der Altkleidersammlungen. Schriftführer Alfred Schmidtchen von der Kolpingfamilie Milspe hat gerechnet: „Mindesten 250 000 Euro haben wir bisher verteilt.“ Wie Diemo Wasiak betonte, können die Kindertagesstätten und Altenheime selbst bestimmen, wofür sie das Spendengeld ausgeben. Wie zu hören war, finanzieren einige Kindertagesstätten ihre Ausflüge damit, andere besondere Projekte. Im Namen der Stadt Ennepetal dankte die Erste Bürgermeisterstellvertreterin Anita Schöneberg den Kolpingfamilien. Vor allem würdigte sie, dass die katholische Organisation alle Kindertagesstätten berücksichtige, egal wer der Träger sei. „Das ist großartig und nicht selbstverständlich“, sagte Anita Schöneberg.

Lobende Worte

Sie fand für die Mitarbeiter der Kindertagesstätten und des Kinderschutzbundes anerkennende Worte und die Pflegerinnen und Pfleger in den Altenheimen nannte sie „Helden des Alltags“. Dem Vorstand der Kolpingfamilie überreichte sie Frühstückstassen der Stadt. An der Veranstaltung nahmen auch der Präses der heimischen Kolpingfamilien, Pastor Peter Herberhold, und CDU-Stadtrat Frank Wittig teil.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE