Ärger um Betriebskosten der Dreifeldhalle

Schwelm..  Was läuft denn da mit der Dreifeldsporthalle? Laut Informationen dieser Zeitung soll sich abzeichnen, dass die jährlichen Betriebskosten knapp 100 000 Euro höher liegen könnten als per Ratsbeschluss freigegeben. Eine entsprechende Anfrage der Partei „Die Bürger“ liegt der Verwaltung vor. Die sagt, es sei derzeit noch zu früh, überhaupt über konkrete Kosten zu sprechen.

„Fragestellung kommt zu früh“

Laut Beschluss darf die Halle jährlich 308 000 Euro aus dem städtischen Haushalt kosten. Aktuell sollen jedoch 396 000 Euro Betriebskosten und Miete errechnet worden sein, wozu noch Kosten für Hausmeister kämen. Diese Zahlen will die Fraktionsvorsitzende der Bürger, Johanna Burbulla nicht kommentieren und verweist darauf, dass „dieses Thema im nicht-öffentlichen Teil behandelt wird“.

Sie bestätigt jedoch, dass ihr Fraktion eine offizielle Anfrage an die Verwaltung gestellt hat. „Wir haben uns das Vertragswerk der Stadt mit dem Investor ganz genau angeschaut und bei einigen Punkten Abweichungen festgestellt, so dass wir in der Summe auf andere Zahlen kommen als diejenigen, die seinerzeit beschlossen worden sind.“ Erste Antworten hätte die Verwaltung bereits geliefert, „aber daraus haben sich weitere Rückfragen ergeben“, sagt Johanna Burbulla. Hausmeistertätigkeiten seien jedoch nicht in den Fokus ihrer Fraktion gerückt. „Durch die Schließungen der Hallen West und Kaiserstraße werden schließlich an anderer Stelle Kapazitäten frei“, sagt die Fraktionsvorsitzende der Bürger. Nachfrage bei Kämmerer Ralf Schweinsberg. „Wir haben die Anfrage der Bürger erhalten und werden im Hauptausschuss im Juni Stellung zu diesem Thema beziehen“, sagt dieser. Die Fragestellungen der Bürger kämen zum jetzigen Zeitpunkt allerdings zu früh. Auch der Kämmerer äußert sich mit dem Verweis auf Nicht-Öffentlichkeit nicht zu konkreten Zahlen, sagt jedoch: „Wir sind dabei, mit den vorliegenden Informationen valide zu rechnen und lassen dies auch extern – unter anderem durch die Gemeindeprüfanstalt – begleiten.“

Im Finanzausschuss wolle der Kämmerer dann vorlegen, ob die Berechnungen sich mit den Beschlüssen decken.