Acht Nächte gefangen in der Kluterthöhle
17.06.2011 | 18:55 Uhr 2011-06-17T18:55:00+0200
Ennepetal.Sieben Tage und acht Nächte irrte Heinrich Schmidt durch die Kluterthöhle. Ohne zu wissen, wo er ist. Ohne zu wissen, ob er je den Ausweg findet. 131 Jahre später nimmt sich ein Kölner Film-Student diesem Stück Ennepetaler Geschichte an.
Thorsten Kleinschmidt steht am Eingang der Kluterthöhle, studiert noch einmal das Drehbuch, das er selbst innerhalb eines Jahres geschrieben hat. Es ist der letzte der viertägigen Dreharbeiten, zu denen Thorsten Kleinschmidt und sein zehnköpfiges Filmteam nach Ennepetal angereist sind. „Es ist die Geschichte von Heinrich, einem jungen Naturforscher und Kartographen, der sich in den Tiefen der Kluterthöhle verirrt, nach dem Vorbild Heinrich Schmidt“, so der 26-Jährige. „Doch seine Geschichte hat mich fasziniert. Ich musste dieses Abenteuer nachstellen.“
Hygienevorschriften blieben bestehen
„Heinrich“ ist in Wirklichkeit der französische Schauspieler Yann Grouhel. Finster blickt er aus seiner Tracht aus dem 19. Jahrhundert, trägt stets eine alte Stablampe bei sich. „Eigentlich wollte das Team mit einer Fackel in die Höhle, doch aufgrund der Hygienevorschriften die wir haben, war das nicht möglich“, sagt Wolfgang Kern, Geschäftsführer der „Kluterthöhle & Freizeit GmbH“. Doch die Mitarbeiter um Thorsten Kleinschmidt zeigten sich flexibel, verzichteten auf Ausrüstungen und nahmen nur das Nötigste mit in die Höhle.
„Die Gänge sind eng, die Ausrüstung ist schwer und wir sind jeden Tag zehn Stunden bei den Dreharbeiten“, berichtet Thorsten Kleinschmidt. Körperliche Top-Form ist dabei angesagt, denn die Luft in der Kluterthöhle, so Wolfgang Kern, ähnelt dem Klima auf einem Berg in zweieinhalb Tausend Metern Höhe.
„Wir versuchen auch, nachzuvollziehen, wie sich ein Mensch in einer solchen Situation fühlt. Alleine in der Tiefe, in der Dunkelheit, und das über Tage“, sagt Thorsten Kleinschmidt, der mit seinem Spielfilm einen Menschen begleiten wollte, der sich verirrt und sich „gleichzeitig selbst findet“.
Filmproduktion ist „ein Handwerk“
Der „Filmemacher“ befindet sich im zwölften Semester seines Studiums. Der Spielfilm, der zurzeit den Arbeitstitel „Die Höhle“ trägt, stellt seine Abschlussarbeit dar. Thorsten Kleinschmidt ist der Regisseur des 30-minütigen Spielfilms, doch als solcher möchte er nicht bezeichnet werden: „Mein Beruf besteht nicht nur darin, Anweisungen zu geben. Es steckt viel mehr dahinter.“
Dieser Meinung ist auch Wolfgang Kern: „Ich bin selbst Vater von drei Söhnen. Ein großer Teil unserer Mitarbeiter sind junge Studenten. Ihre Kreativität muss gefördert werden“, so Kern, der die Kluterthöhle für Projekte wie die gestern abgeschlossenen Dreharbeiten gerne zur Verfügung stellt.
Der Spielfilm, der aus mehr als 40 Stunden Material zusammengeschnitten werden muss, wird wohl Ende dieses Jahres fertiggestellt sein. Wolfgang Kern hofft nach der Fertigstellung des Werkes, ein Stück Ennepetaler Geschichte auf der Leinwand sehen zu dürfen.
15:50
und tagsüber war er frei?
14:43
Man könnte sich natürlich auch mal fragen, warum Fackeln irgendetwas mit Hygienevorschriften zu tun haben.
Was ist eigentlich an Fackeln unhygienisch? Ist es dann wesentlich hygienischer, wenn Menschen mit Taschenlampen statt mit Fackeln durch die Höhlen gehen. Hoffentlich haben sich die Menschen vorher auch alle die Hände gewaschen.
14:17
„Heinrich Schmidt Kluterthöhle“ googeln. Wirklich ein grandioser Tip, dass einzige was nach Lektüre der einzelnen Beiträge herauskommt, ist, dass wohl einer vom anderen abgeschrieben hat und man genauso schlau ist wie zuvor.
13:07
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11:51
#3 Stadtwaelder
Na, Sie haben ja wohl ein sonniges Gemüt...ist das hier das Google-Anfütter-Portal oder die Website einer Zeitung mit echten Journalisten.
Sind jetzt neuerdings die Leser für die Recherchen zuständig?
Mein Gott, Schmiese, dieser Kommentar ist wirklich suboptimal!
11:24
Ihr seid ja richtige Vollblut- Internet- User, echt genial.
Der Westen lesen klappt so gerade, einen sinnfreien Kommentar zu posten auch noch.
Aber zum Heinrich Schmidt Kluterthöhle googeln langts dann schon nicht mehr.
11:08
@1 Kann nur beipflichten. Dieser Artikel ist ein Witz. Nur unnötiges Zeug, keine Aufklärung. Wer lässt solch ein Geschreibsel zu ?
09:58
Was für ein unstrukturierter und sinnloser Artikel.
Wie soll ein unvorbelasteter Leser diesen Artikel auch nur ansatzweise verstehen, wenn die Autorin sich nicht einmal die Mühe macht, den Hintergrund dieser Geschichte auch nur ansatzweise zu erklären?
Warum erfährt man nicht warum Heinrich Schmidt in die Höhle gegangen ist, warum er sich verirrst hat, welche Ausrüstung er bei sich hatte, wie der die Woche überlebt hat, wie er sich bei völliger Dunkelheit orientiert hat ?
Das mal wieder der neue Qualitätsjournalismus der WAZ-Mediengruppe! Genial!