120 Mitglieder des Skiclubs trotzen dem Wetter

120 Mitglieder des Gevelsberger Skiclubs fuhren mit nach Val Thorens.
120 Mitglieder des Gevelsberger Skiclubs fuhren mit nach Val Thorens.
Foto: WP

Gevelsberg..  Val Thorens - schon wieder Val Thorens? Ja, immer. Das empfanden auch die 120 Reisenden des Gevelsberger Skiclubs so, die zum Teil schon viele Male in Val Thorens verbracht hatten. Bei der Hinfahrt schaute man etwas bange auf die untersten grün erscheinenden Hänge von St. Martin de Belleville, doch das geschulte Auge sah schnell, dass man auch bis auf 1450 Meter abfahren konnte, nämlich auf einem extra gespurten weißen Band.

Auf 2300 Metern

Das auf 2300 Meter liegende Val Thorens lag dann völlig im Schnee, zudem schneite es die kommenden Tage mehr als den meisten lieb war, denn die Sicht verschlechterte sich dabei wiederholt zusehends. Doch in dem größten Skigebiet der Welt, nämlich dem „plus grand domaine skiable du monde“, wie es in Frankreich heißt, scheint auch irgendwo immer die Sonne - und dann auch überall. Für die Gevelsberger Skifreunde war ebenso wichtig, dass genug Schnee lag und immer wieder fiel. So konnte man das große Skigebiet durchforsten und Lifte fahren, die man noch nie gewählt hatte.

Mit Fackeln ins Tal

Abends dann traf man sich - so man wollte - im Foyer des Appartementhauses, um von den Tages- oder sonstigen Erlebnissen zu erzählen. Auch der legendäre und doch immer wieder schöne Hüttenabend fand statt: Mit den letzten Liftfahrten ließen sich die Teilnehmer ins Skigebiet transportieren, um dann zur Abendzeit in einer speziellen Hütte typisch französische bzw. regionale Gerichte aus Savoyen zu genießen. Anschließend wurde getanzt, bis nach die gemeinsame Fackelabfahrt stattfand. Danach gab es einen Wechsel von Sonne und Schnee.

Natürlich hat die Natur mit ihrer enormen Kraft viel Einfluss auf die Fahrt gehabt, doch viel verdanken die Teilnehmer auch den Organisatoren Raimund Schnabel, seinem Sohn Thorsten und dessen Partnerin Mirjam Wickert, die sich um die Jugend kümmerten.