Zuspruch für Arztzentren

Elten..  Auf der Bürgerversammlung zum Bau des Gesundheitszentrums von Dr. Arun Subburayalu sind viele Einwendungen vorgebracht worden. Damit hat sich die Verwaltung ausführlich befasst. Hier nur einige Kernpunkte: Verkehrszählungen haben ergeben, dass an der Bergstraße keine Überlastung zu erwarten sei. Ein Bau des Zentrums auf dem Schulhof mit Einfahrt an der Emmericher Straße sei nicht möglich, weil die Zufahrt zu nah an der Kreuzung Seminarstraße liegen würde. Anwohner sorgten sich um zu viel Schatten auf ihrem Haus, wenn das Gebäude dreigeschossig gebaut würde: „Kein Grundstückseigentümer hat Anspruch auf null Schatten“, erklärte Jochen Kemkes, Leiter Fachbereich Stadtentwicklung, im Ausschuss. Die Berechnungen haben ergeben, dass es zumutbar sei.

Einige Politiker haben dennoch „Bauchschmerzen“, wie Joachim Sigmund (BGE) formulierte. Nämlich ob der Verkehrssicherheit. Christoph Kukulies (Embrica) erinnerte, dass der Verkehr zu Zeiten, als es noch die Hauptschule gab, wesentlich höher gewesen sei, „und es gab keine größeren Unfälle. Da sollte das Gesundheitszentrum kein Problem sein“. Mehrfach wurde angedeutet, dass niemand riskieren will, in Elten einen Arzt zu verlieren. Deshalb wurde bei einer Nein-Stimme der Bebauungsplan in die Offenlage geschickt. Hier können Bürger erneut Einwendungen vorbringen.
Einstimmig wurde die Aufstellung des Bebauungsplanes für das zweite Gesundheitszentrum an der Klosterstraße beschlossen. Es folgt bald die Bürgerversammlung.

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