Zur richtigen Zeit spekuliert

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Rees/Emmerich..  „Spekulieren kann jeder, es zur richtigen Zeit zu tun – das ist die Kunst.“ Mit diesem Zitat des Börsengurus André Kostolany begrüßte Dirk Siebers, Leiter der Hauptstelle der Stadtsparkasse, die Gewinner des diesjährigen Planspiels Börse zur Siegerehrung. Sie haben jenes Bonmot beherzigt.

Seit vielen Jahren leistet die Stadtsparkasse mit dieser Aktion an den weiterführenden Schulen in Rees und Emmerich einen Beitrag zur Finanzbildung. „Wir wollen mit dem Planspiel auf spielerische Art und Weise die Aktienkultur förden“, erläuterte Marc van Bebber, der seitens der Stadtsparkasse das Börsenspiel koordiniert.

87 Schüler und Schülerinnen der Hanse-Realschule, des Willibrord-Gymnasiums Emmerich und des Gymnasiums Aspel, verteilt auf 32 Teams, haben sich beteiligt und von Oktober bis Januar einen bewegten Kursverlauf leibhaftig miterlebt. In dieser Zeit haben ihre Depots massive Schwankungen erlebt. „Wer vor den Herbstferien (fiktiv) gekauft, dann alles hat ruhen lassen und kurz vor Spielende ausgestiegen ist, war unschlagbar“, resümierte van Bebber. Dass alle Gewinner den Dax geschlagen haben, freut nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer, die das Planspiel begleitet haben. Leonard Verlande und Benjamin Köffers waren die Sieger und erhielten gestern einen Geldpreis in Höhe von 250 Euro. Die Aspeler Gymnasiasten legten als Team „Karl Investments“ Werte von Continental, SAP, L’Oreal und Südzucker ins Depot, die sie dann gewinnbringend verkauften und schließlich einen Depotendwert von 55165 Euro vorweisen konnten. Damit steigerten sie das Startkapital um zehn Prozent.

Auf Platz 2 landeten ebenfalls Reeser Gymnasiasten um Teamleiter Max Kruse. Das Team „Mit der Axt durch den Dax“ steigerte den Deportwert um sieben Prozent. 150 Euro gab’s als Prämie. Platz 3 ging an das „Kampfkeksgeschwader“ des Willibrord-Gymnasiums, das rund um Teamsprecher Fabian Geerling in Papiere von BMW, SAP und MTU investierte. Begleitet wurde das Spiel im Fach Sozialwissenschaften. Lob gab’s von Sparkassendirektor Reinen, der Urkunden und Geldpreise übergab.

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