Wohnzimmerkonzert verlost
21.02.2011 | 11:30 Uhr 2011-02-21T11:30:00+0100
Elten. Adel im Scheinwerferlicht: Tollitäten und Majestäten zeigten in Elten ihr Können auf dem Tanzparkett.
So viel Adel stand in Emmerich noch nie im Scheinwerferlicht: Bei den Eltener Schützen zogen nicht nur die Garde um Prinz Momo I. und Prinzessin Christa I. über das Tanzparkett, auch ein Königspaar zeigte sein Showtalent. Auf Katy Perry‘s Hit „California Gurls“ zeigten die aktuellen Eltener Majestäten Christian Gerritzen und Michaela Moog-Gerritzen ihr Talent.
Das Tanzen liegt Eltenern im Blut
Das Tanzen liegt den Eltenern im Blut. Der Zug 24 überzeugte mit einem Medley von Liedern der Backstreet Boys und Spice Girls. Ganz karnevalistisch zeigten sich jedoch die Damen der Truppe als Nick Carter und Co, während die Herren in Minirock, Corsage und silbernen Leggins als Spice Girls über die Bühne schwebten. Eine Performance, die besonders Willi Maas lange in Erinnerung bleiben wird. Sitzungspräsident Sven Jansen kührte Maas zur „neuen Victoria Beckham“.
Doch bei den Auftritten des Schützenballetts verblassten dann auch die 90er Jahre-Stars der 24. Zugs. In schützengrünem Funkenmariechenkostüm heizten die zwölf Mädchen dem Publikum beim Marschtanz ein, mit punkigen Frisuren und blinkenden Brillen versprühten sie mit Hilfe von den Liedern der Black Eyed Peace gute Laune. Beim Finale des Abends übertrafen sich die Tänzerinnen in silbern funkelnden Hosen und Westen zu „Diamonds are a Girl‘s Best Friend“ erneut. Die Tänze unterstanden unter der Leitung von Siliva Maas, bei den kunstvollen Frisuren und Kostümen half Edda Winning. Auch Elisabeth Angenendt wurde unter Applaus auf die Bühne geholt. Der Elferrat ehrte die Eltenerin für ihre Unterstützung über 22 Jahre. Auch Lukas Kaster hatte Grund auf der Bühne zu strahlen: Wenige Minuten vor seinem Auftritt mit der Männergruppe „Fun Factory“ hatte das ehemalige Gardemitglied einen Reisegutschein gewonnen, den Hauptpreis der Verlosung.
Für so manches Grinsen sorgten auch die Büttenredner Jupp Jansen mit seinen Witzen über Frauen und Fußball und Marlies Hox, die von einer Reise mit den Schützen nach Rom erzählte. Die Straßenfeger Sylvia Heering und Vincenz Derksen regten sich hingegen auf Platt über den vielen Müll in der Stadt auf. Immerhin ha-ben sie einen passenden Ab-fallbehälter gefunden: Einen roten Eimer in Mannshöhe.
Höhepunkt des Abends? „Natürlich drie keer niks“, erklärt Funkenmariechen Katharina Boßmann. Die Band zählt seit Jahren zu den festen Bestandteilen des Programms. Doch dieses Jahr soll es das letzte Mal auf der Eltener Bühne gewesen sein. Nur noch einmal sollen die Lieder von Wim, Pascal und Paul Mulder noch durch Elten schallen: Die Band verloste auf der Sitzung ein privates Wohnzimmerkonzert.
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