Wohnungsbrand endete mit Glück im Unglück

Emmerich..  Der sonnenreiche Samstagnachmittag war eigentlich gar nicht dazu auserkoren, plötzlich in Panik zu verfallen. Und dennoch endete der Nachmittag für die Bewohner des Hauses an der Wollenweberstraße 19 in Emmerich mit einem großen Glück im Unglück. Aus einer Wohnung im ersten Geschoss drang gegen 14.45 Uhr plötzlich dicker schwarzer Rauch durch das Fenster. Die schleunigst alarmierte Feuerwehr war mit den Löschzügen Stadt und Hüthum binnen weniger Minuten an der Brandstelle, um die Gefahr zu entschärfen.

Alle Bewohner hatten sich da bereits in Sicherheit gebracht und standen beunruhigt auf der Straße. „Es war allerdings nicht ganz klar, ob in der Brandwohnung noch der Besitzer steckte oder nicht“, erklärte Stadtbrandmeister Martin Bettray gegenüber der NRZ.

Zwei Trupps ins Gebäude

Vorsichtshalber mussten zwei Trupps ins Gebäude, fanden aber glücklicherweise keine verletzte, erstickte oder gar verbrannte Person vor. Der Brand wurde danach zügig und unproblematisch gelöscht. Das Treppenhaus konnte rauchfrei gehalten werden, so dass keine weiteren Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Nach gut einer Stunde war der Spuk vorbei und die Hausbewohner konnten wieder in die eigenen vier Wände zurückkehren. Der Wohnungsschaden betrug rund 10 000 Euro.

Auch in einem Bungalow am Kapitelsweg qualmte es. Gestern Nachmittag mussten die Löschzüge Vrasselt und Stadt anrücken, weil ein trocken gekochter Topf rauchte. Glück: Es gab keinen weiteren Schaden.