Wie ein Magnet

Moutainbike-Strecke. Die ablehnende Haltung der Grundeigentümer zur Einrichtung einer MTB-Strecke ist absolut zu begrüßen. Es kann nicht sein, dass für eine Kleinstgruppe von Interessierten eine Vielzahl von Erholungssuchenden eingeschränkt werden soll. Die skizzierte Strecke führt mitten durch geschlossene Waldabschnitte. Geht’s noch?!

Selbst wenn man unterstellt, dass die Mitglieder des TVE sich an Spielregeln und eine definierte Streckenführung halten würden, wird eine Ausweitung des „Aktionsbereiches“ durch fremde Nutzer stattfinden. Zumal Kontrollen und Strafen wie im Montferland angeblich nicht umsetzbar sind. Zudem wird die Freigabe wie ein Magnet wirken.

Die Aussage, es würde zu keiner Beeinträchtigung der Waldwege kommen, ist nicht wirklich ernst zu nehmen. Wer im Eltener Wald unterwegs ist, weiß, was los ist. Die Bodenerosion ist bereits heute an vielen Stellen des Berges augenscheinlich und wird bei einer Ausweitung der Aktivitäten zwangsläufig verstärkt. Eine derartige „Erschließung“ muss zu einem massiven Qualitätsverlust dieses Erholungsgebietes führen.

Eventuell mögliche EU-Fördergelder? Ironischerweise werden dann Naturliebhaber den Störfaktor Mountainbike noch selber mitbezahlen. Auch die Schlussfolgerung irritiert: Was man nicht kontrollieren kann, soll man erlauben?! Die Haltung der Grundeigentümer verdient Respekt! (...) Stellt sich noch die Frage, wann die ersten Motocross-Maschinen durch den Wald rattern sollen.