Wenn ein Marder Schäden anrichtet....

Foto: Oliver Müller NRZ

Rees..  Zur Versammlung des Hegering Emmerich-Rees begrüßte der Hegeringleiter Dr. Leo Rehm alle Mitglieder. Nachdem mit den Jagdsignalen „Jagd vorbei“ und „Halali“ den Verstorben gedacht wurde, wurden die Jubilare geehrt. Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Hegering wurde Josef Hiepass-Aryus und Heinrich Biermann geehrt. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft können Werner Eul, Wilhelm Giesen, Reinhard Graetsch, Heinz Koch, Alex Köster, Sigbert Schickert, Alois Schlütter und Karl-Otto Wegner zurückblicken.

Bereits 25 Jahre im Hegering sind Johannes Koenen, Veronika Sent-Hiepass-Aryus, Theodor Stockhost, Bernd Tenberge, Norbert Wigger und Friedrich von Wittenhorst. Für 40 Jahre Vorstandsarbeit wurde dem Schatzmeister Gerd-Julius van Laak gedankt.

Wenn ein Marder Schäden an Autos oder Häusern verursacht, berät Wolfgang Terstegen Betroffene. Er berichtete anhand von Beispielen, wie er bereits mehrfach helfen konnte. Einen Flyer zur Information steht für jeden auf der Internetseite des Landesjagdverbandes NRW (www.ljv-nrw.de) zur Verfügung.

Zur aktuellen Situation der Jagdgesetznovelle berichtete der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Gerhard Thomas. Zudem wies er auf die Jagdmesse am 18. und 19. April im Wunderland Kalkar hin, die auch für Nichtjäger vieles interessantes zu bieten hat.

In einem weiteren Schwerpunkt der Versammlung wurden Möglichkeiten besprochen, wie Belange von Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd in Hinblick auf Nutzung und Artenvielfalt vereinbart werden können. Dazu referierte Martin Brühne vom Naturschutzzentrum Kleve und Obmann des Hegeringes für Naturschutz über Setz- und Brutzeiten verschiedenster Tierarten.

Außerdem zeigte er Möglichkeiten auf, um die Verluste während der Ernte zu verringern. Auch der Landwirt Felix Streuff sagte, dass es für die Landwirte wichtig ist, qualitativ hochwertiges Futter zu ernten, um wirtschaften zu können. Aber natürlich wollen sie auch möglichst nachhaltig arbeiten. Um dies zu vereinbaren, setzen viele Landwirte sogenannte Wildretter ein, die an den Erntemaschinen angebracht werden, um Wild durch akustische Signale zu warnen.

Streuff stellte einen neuen Wildretter vor. Damit hat er in den letzten Jahren wirklich gute Erfahrungen gesammelt. Bereits auf der Versammlung wurden einige Bestellungen entgegen genommen, damit diese bereits bei der ersten Mahd in wenigen Wochen zum Einsatz kommen können.