„Wenn die Worte fehlen“

Anholt..  „Wenn die Worte fehlen“, so heißt das neue Angebot des Issel Pflegedienstes. Es richtet sich an pflegende Angehörige demenziell erkrankter Personen und bietet an, frei über Alltagsbelastungen zu sprechen. Zudem informiert Silvia Hessling, Abteilungsleiterin der Logopädie des Augustushospitals, über die richtige Pflege, Hilfsmittel und Fördermöglichkeiten. Im Verlauf einer Demenz-Erkrankung leiden die Betroffenen oft unter Wortfindungsproblemen und Schluckstörungen, die in unterschiedlicher Ausprägung ein häufiges Problem darstellen. Bei dem Treffen werden hilfreiche Tipps zum Erkennen von Anzeichen einer möglichen Beeinträchtigung und Hilfestellungen für den Alltag aufgezeigt. Leiterin des Issel Pflegedienstes, Bernadette van Eß, betont: „Uns ist hierbei der Austausch untereinander wichtig. Diese Treffen sind dazu gedacht, Hilfe und Tipps bei individuellen Fragen von Fachleuten oder auch anderer Betroffenen zu bekommen.“ Die Veranstaltung ist kostenlos und findet Mittwoch, 28. Januar, ab 19 Uhr im Konferenzraum des Augustahospitals Anholt, Augustastraße 8, statt. Anmeldung bei Bernadette van Eß, 02874 989311, bis Montag, 26. Januar.