Verniedlichung

Verladehafen..  Normalerweise führt das Betreiben einer zur Zeit illegalen Verladestelle zu recht zu einer Ahndung in einem Ordnungswidrigkeitsverfahren mit einer empfindlichen Geldbuße oder einem Strafverfahren. Wer glaubt, dass die Stadt Rees gegen diese Rechtsverletzung vorgeht, irrt sich. Sie plant hingegen eine Sonderbaufläche, um die befristete Verladestelle auf Dauer zu genehmigen!

Der Ratsherr Johannes Erlebach verniedlicht die erhöhte Verkehrsbelastung in Zukunft für Haffen und Rees. Das „Kreuz“ dieser Verkehrsbelastung ertragen wir schon lange.

Fachleute sorgen sich in Deutschland und den Niederlanden zu recht um die Deichsicherheit bei Hochwasser. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sind nach Deichsanierungen Straßen auf der Deichkrone nicht mehr vorgesehen. Das „Kreuz“ ist hier viel größer für die Bevölkerung in der ganzen Region. Die Belastung des Deiches durch den enormen Schwerlastverkehr begünstigt bei Hochwasser Deichbrüche. Wem nutzen schon Arbeitsplätze, wenn die Menschen und Tiere hier ertrinken?

Der Ratsherr Erlebach verunglimpft die Bezirksregierung als „Öko-Schickeria“. Der Bund, der sich für Mensch und Umwelt einsetzt, wird von ihm als „Lobbyverbände“ diskriminiert.

Der Initiativkreis Haffen hat zu keiner Zeit Maßnahmen verlangt, die Arbeitsplätze gefährden (im Gegenteil). Das sage ich als „Mitmensch der kleinen lärmenden Gruppe“!
Manfred Kalitschke
,Haffen