Vermarktung ab Anfang 2009 ?
20.06.2007 | 08:57 Uhr 2007-06-20T08:57:39+0200BUNDESWEHR. "geep" soll sich um das Kasernengelände kümmern. Antrittsbesuch bei der Stadt.
EMMERICH. Der Bund hat die "Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb" (gebb) mit der Vermarktung des Moritz von Nassau-Kasernengeländes und des Bundeswehr-Areals in Dornick beauftragt. Nun machte die "gebb" ihren Antrittsbesuch bei der Stadt Emmerich.
Die "gebb" will prüfen, was mit den Gebieten realisierbar ist. Ideen der vergangenen Jahre wurden angesprochen und zum Teil schon verworfen: Aus landesplanerischen Gründen ist etwa ein Outlet-Center derzeit chancenlos. Der neue Partner der Emmericher will nicht allein auf Profit achten, sondern auch auf Qualität, ist zu hören. Dabei soll die Stadt mit ihren Vorstellungen einbezogen werden. Mögliche Investoren wurden nicht genannt.
Immerhin gibt es eine vage Zeitschiene. Die "geeb" hält Ausschreibungen für den Verkauf des Geländes - frühestens - Anfang 2009 für möglich. Im August will die Verwaltung dem Ausschuss für Stadtentwicklung die Bauleitplanung präsentieren und eine Empfehlung aussprechen. Es läuft auf einen Mix aus Gewerbe, Wohnen und einer "Sportachse" (mit Nutzung der Bundeswehr-Sporthalle) hinaus.
Die "geeb" hat ihren Sitz in Köln. Sie kümmert sich um die Entwicklung und Vermarktung nicht mehr benötigter Liegenschaften der Bundeswehr. Erfolge hat die "geeb" vorzuweisen: So hat ein Projektentwickler das Gelände der ehemaligen Generaloberst Hoepner-Kaserne in Wuppertal gekauft - die "geep" hat als Gesellschaft des Verteidigungsministeriums ihren Anteil hieran. (M.V./nk)
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