Vegane Küche ist gefragt

Foto: Funke Foto Services

Emmerich..  200 Gramm Mandeln grob gemahlen, 100 g Tomatenmark (dreifach konzentriert), 50 g gehackte Zwiebeln, eine Knoblauchzehe zerdrückt, je ein bis zwei Esslöffel Zitronensaft und Agavendicksaft sowie Majoran, ein gestrichener Teelöffel Salz, ein Teelöffel Gemüsebrühpulver oder Paprikapulver, eventuell ein bisschen Petersilien gehackt – alles vermengen und im Kühlschrank ziehen lassen. Fertig ist das Mandeltatar. Geeignet als Brotaufstrich oder als Füllung für Gemüse. Sehr schmackhaft und... vegan.

Und vegan ist derzeit voll im Trend, wie Petra Rüttermann, Ernährungsexpertin beim Haus der Familie, nur bestätigen kann. Deshalb ist die Emmericher Bildungseinrichtung auch glücklich, eine neue Kursreihe mit dem Titel „Vegane Vollwertküche“ anzubieten. Dafür konnte die Diätassistentin und überzeugte Veganerin Sarka Faber gewonnen werden, deren Kurse im Klever Raum voll ausgebucht waren. Warum Vollwert? „Es soll keine Mangelerscheinungen geben“, sagt Faber. Die vegane Küche ist gesund, sie setzt ja nur auf pflanzliche Inhaltsstoffe, aber auf keinen Fall langweilig. Man muss sich nur damit beschäftigen. Inzwischen seien auch die Supermärkte für Veganer gut ausgestattet, berichtet die Kleverin. Die Kursreihe umfasst je sechs praktische und theoretische Termine, die auch einzeln belegt werden können.
Praxis (je 19 Euro, alle 18.30-22.15 Uhr): Frühstücksgerichte, Dienstag, 10. Februar; Brotaufstriche, Donnerstag, 19. März, Rohkost, Donnerstag, 23. April; Hauptgerichte, Dienstag, 2. Juni; Süßigkeiten, Donnerstag, 20. August; Vollkornbrot, Dienstag, 29. September.
Theorie (je sieben Euro, immer 18 bis 21 Uhr): Einführung, 24. Februar; Obst und Gemüse, 24. März; Fette, 28. April; Zucker, 16. Juni; Eiweiß, 1. September; Brot und Getreide, 22. September.