Unternehmen kriegten die Kurve

Januar: Im Museum Koenraad Bosman wird ein jüdischer Raum eingerichtet. Einem 20 Jahre alten Mann wird beim Landgericht in Kleve der Prozess gemacht. Ihm wird Raub in 14 Fällen vorgeworfen, unter anderem soll er in Haldern eine Frau vom Geldautomaten weggedrängt haben. Februar: Klaus Hegel wird neuer Schulleiter am Gymnasium Aspel. Die Halderner Tollitäten werden erstmals von einem Dreigestirn regiert. Trauer um Mühlenbesitzer Alfred Scholten. Er stirbt 67-jährig an Herzversagen. Die Lebenshilfe wird 50 Jahre alt – Auftakt der Feierlichkeiten. Der Haffener Initiativkreis formiert sich. Sie möchten, dass For Farmers Thesing den Verladehafen Reeser Eyland nicht dauerhaft nutzen darf. März: Trauer um Jürgen Porten, den amtierenden König der Feldmarker Schützen. Gute Nachrichten für das insolvente Unternehmen Kersten: Mit der Display-Produktion geht es weiter. Auch Kersten Motorgeräte geht wieder an den Start. Die Tankstellenräuber, die es gleich viermal auf die Avia Tankstelle an der Rauhe Straße abgesehen hatten, sind gefasst. Das Bauvorhaben an St. Marien wird mit dem Einzug ins Witte Hüss abgeschlossen. Bei Pumpen Holzum verliert keiner seinen Arbeitsplatz trotz Insolvenz. April: Angler ertrinkt im Mahnensee. Kein Fremdverschulden, erbringt die Obduktion. In der Flutmulde wird Riesen-Tafelente gesichtet. Wohnmobilstellplatz ist auf 46 Plätze erweitert. Grundstein für die neue Rettungswache wird gelegt. Mai: Die Diözese legt Pläne vor, nachdem das Haus Wesendonk verkauft werden und das Jugendhaus nicht mehr saniert werden soll. Das stößt auf Kritik in Haldern. Den Zählern bei der Kommunalwahl unterläuft ein Fehler, die SPD erhält danach ein Direktmandat mehr, es bleibt aber bei der Sitzverteilung: CDU 17, SPD zehn, Grüne fünf, FDP zwei. Juni: Die Flutmulde, der Bypass des Rheins, erhält in San Francisco die Auszeichnung „Working with nature“. Nur der Hamburger Hafen und der Mississippi-Ausbau werden höher bewertet. Vandalismus auf einem Hof in Bienen: Die Melkanlage wird zerstört, Kabel an einem Ackerschlepper durchtrennt. Der Täter wird schnell ermittelt. Juli: 20-Jähriger wird tot am Campingplatz Zur Rose in Mehr geborgen. Der Nichtschwimmer ist von einer Luftmatratze gerutscht. Das seltene Handwerk von Rheinfischer Rudi Hell wird zum Kulturerbe erklärt. Die Ergebnisse seiner Arbeit sind Grundlage für Universitäten. August: „Das 24-Stunden-Quiz“ heißt eine neue Sendung im WDR-Fernsehen. Mit dabei: Bauer Andreas Scholl aus Mehr. Das Haldern Pop wird zum unvergesslichen Festival, vor allem für Alexandra Stober aus Wien (Exil-Wertherin). Ihr wird dort ein Heiratsantrag gemacht. September: Der Reeser Bernd te Baey wird zum Emmericher Stadtpfarrer ernannt. Die Volksbank Emmerich-Rees investiert in Millingen. Sie baut eine neue Filiale an der Hurler Straße. Der russische Saunapark bei Holzum ist fertig. Rees hat einen neuen Mittagstisch „Mittags am Markt“. Die Leitung hat das Theodor-Brauer-Haus. Oktober: Bundesbauministerin Barbara Hendricks ehrt in Berlin Preisträger des Wettbewerbs „Menschen und Erfolge“. Zu den Preisträgern gehört auch das Umweltbildungszentrum Wahrsmannshof. Ein Pult wird in Höhe des Hauses Florastraße 11 aufgestellt. Dort stand früher das Geburtshaus des seligen Karl Leisner. November: Haffen hat erstmals ein Dreigestirn – allesamt Frauen. Eine Reeserin fährt beim Rangieren ein Tanksäule an der Rauhe Straße um. Geistesgegenwärtig drückt ein Mitarbeiter die Notstopp-Taste. Es gibt Probleme beim Mülltonnentausch. Das wie auch die höhren Müllgebühren sorgen für Unmut. Dezember: Rees will trotz knapper Haushaltsmittel investieren und zwar 6,5 Mio Euro. Dafür sollen investive Kredite in Höhe von vier Mio. Euro aufgenommen werden. Dafür ist’s gedacht: Kernsanierung der Anne-Frank-Schule, Vorhaltekosten für Betuwe, Gewerbeentwicklung und Flüchtlingsunterbringung.