„Uns liegt die Welt zu Füßen“

Die Abiturienten des Gymnasiums Aspel erhielten jetzt ihre Zeugnisse.
Die Abiturienten des Gymnasiums Aspel erhielten jetzt ihre Zeugnisse.
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Was wir bereits wissen
Abiturienten des Gymnasiums Aspel in Rees bekamen im Bürgerhaus in einer feierlichen und humorvollen Entlassfeier ihre Zeugnisse überreicht

Rees..  Die „Aspelnauten“ sind gelandet. Oder heben sie gerade erst ab? „Uns liegt die Welt zu Füßen“, haben die Abiturienten des Gymnasiums Aspel ihre vorerst letzte schulische Etappe tituliert. Am Samstagnachmittag bekamen sie im Bürgerhaus der Stadt Rees ihre Abschlusszeugnisse im Rahmen einer feierlichen und humorvollen Entlassfeier überreicht.

Schulleiter Klaus Hegel begrüßte zunächst alle Schüler, Eltern und Lehrer und freute sich, dass mit Roman Claus und Michael Schlattmann die ehemalige Schulleitung und mit Erwin Soll auch der ehemalige Oberstufenkoordinator anwesend waren. Dann gab er das Wort an den Bürgermeister.

Gerwers machte Mut

„Quo vadis?“, fragte Christoph Gerwers bei seinem Grußwort in Richtung der frisch gebackenen Abiturienten. Wohin geht der Weg. Ob Ausbildung, Studium oder private Entscheidungen, es stehe viel an, in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren. Da könne es schon die eine oder andere Unsicherheit geben, doch Gerwers machte ihnen auch Mut.

Er machte ihnen deutlich, dass sie durch ihre gute schulische Ausbildung nun die besten Voraussetzungen für ein erfülltes berufliches Leben haben, aber auch ein Stück die Verantwortung, sich in die Gesellschaft einzubringen. Mit harter Arbeit, Neugierde und ein Stück Gelassenheit, denn, so Gerwers, „sorgen Sie sich nicht, es bleibt immer etwas hängen“.

„Wir fühlen uns schwerelos“

Und so sahen es wohl auch die Abiturienten an diesem, ihrem, Tag. „Wir fühlen uns schwerelos“, betonten Marie Vens und Finn-Frederic Bittscheidt stellvertretend für die insgesamt 84 Abiturienten. Sie ließen ihre acht Jahre am Gymnasium Aspel, oder eher ihre „Reise zum Planet Abitur“, Revue passieren. Gingen die verschiedenen Stationen nach, gespickt von kleinen Insiderwitzen wie „Schimmelbrot“ und ganz speziellen „Lachanfällen“.

Die Grundausbildung sei nun abgeschlossen, heißt ihr Fazit. Sie trauern schon jetzt der Gemeinschaft nach, dankten den Eltern und Lehrern für die große Unterstützung und schwebten dann hinab von der Bühne.

Warnung vor schwarzen Löchern

Passend, dass ihr Tutor, Thomas Hinkes, in seiner Ansprache gleich auch auf die Gefahren, die sich auf einer Reise durch das All zeigen verwies. So warnte er vor schwarzen Löchern, die einen vom Weg abbringen können, vor Stein- bzw. Meteoritenschauern und allerlei Weltraumschrott. Zum Glück gibt es ja noch die Sternschnuppen und Polarlichter. Und auch die „Homebase“ sollte nicht allzu sehr vernachlässigt werden.

Auch Hegel richtete einen zarten Appell an die Abiturienten: „Verliert nicht die Bodenhaftigkeit, sonst geht ihr verloren“. Sie sollten vielmehr ihre Kompetenzen nutzen und so den neuen Weg einschlagen. Dann gab es endlich die heiß ersehnten Zeugnisse. Ein besonderer Moment war das für Stefanie Bleckmann, die mit der Traumnote 1,0 abschloss.

Für das musikalische Rahmenprogramm der Feier sorgte der Abichor, der für eine ganz besonders schöne und stimmungsvolle Atmosphäre sorgte. Zur ausgelassenen Feier zog es die Abiturienten am Abend in die Räume des Kernwasser Wunderlands.