Turbulenzen über den Wolken
20.06.2007 | 08:57 Uhr 2007-06-20T08:57:36+0200EMMERICH PRIVAT. Vater und Sohn Kleipaß erlebten eine interessante Woche in New York. Den Schuss Abenteuer gab's dann beim Rückflug.
EMMERICH. Herbert Kleipaß und Sohn Ulrich sind vor einigen Tagen von einer einwöchigen Flugreise nach New York zurückgekehrt. Diese sollte in mehrfacher Hinsicht unvergesslich bleiben. "Wir haben drei Museen, eine Galerie und eine öffentliche Bibliothek" besichtigt", bilanzierte Vater Herbert den interessanten Trip über den großen Teich. Aber es sollte noch eine Steigerung geben - und das war der Rückflug!
"Nach zwei Stunden waren wir schon über den Eisbergen von Neufundland, als wir plötzlich wieder drehten", erinnert sich Herbert Kleipaß, dem Fliegen sowieso nie so ganz geheuer ist und der eigentlich einer Schiffsreise den Vorzug gibt. Kleipaß verstand zwar nicht alle englischen Durchsagen des Kapitäns, aber so viel war ihm klar: Im Cockpit gab es seltsame Geräusche, der Höhenmesser funktionierte nicht: "Es wurde im Flugzeug immer ruhiger." Die deutsche Erklärung des Kapitäns lautete: "technisch-mechanische Probleme". Die waren so groß, dass die Maschine auf einer Landebahn des JFK-Airports in New York gleich von mehreren Feuerwehrautos empfangen wurde: "Man rechnete mit einer Notlandung." Alle Passagiere stiegen aus und konnten nach einer zusätzlichen Hotelübernachtung erst am nächsten Abend heimfliegen, diesmal ohne Probleme. (nk)
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