Traurige Spitze: Tempo 191 statt 100

Kreis Borken..  Die Kreispolizeibehörde Borken bekämpft weiterhin das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit. Eben weil dadurch bedingte Unfälle nach wie vor Hauptursache für schwere Unfälle sind.

Diesmal stand der Verkehrsdienst der Polizei an 23 Mess-Stellen im Kreis Borken. Dabei wurden 27 822 Fahrzeuge kontrolliert. Das Ergebnis: Sechs Prozent der gemessenen Fahrzeugführer waren zu schnell unterwegs. 22 Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen. Insgesamt überschritten 1673 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 315 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 1358 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig oder Zahlscheine ausgehändigt.

Die gravierendsten Überschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest: In Hemden an der Hama­landstraße war ein Verkehrsteilnehmer bei zulässigen Tempo 50 innerorts mit 103 km/h unterwegs. Außerorts lag der traurige Spitzenwert bei 191 km/h – bei zulässigen 100. Das war in Stadtlohn auf der Vredener Straße. Auch nicht erfreulich war Tempo 177 bei zulässigen 100 km/h. Und zwar in Borken-Rhedebrügge auf der B 67.