Traditionsfiguren lösten Nachfolger ab

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Bienen..  Schon seit vielen hundert Jahren dient ein einfaches Hilfsmittel dem Gedenken an die Geschehnisse der Weihnachtsgeschichte. Die zur Zeit eines der wichtigsten aller christlichen Feiertage beinahe allgegenwärtigen Weihnachtskrippen finden sich in Privathäusern, auf Weihnachtsmärkten und schließlich, und das wohl in ihrer schönsten Form, in Kirchen. Häufig über viele Jahre hinweg zusammengestellt und sorgsam behütet, bilden sie in den Gotteshäusern eine liebgewonnene Tradition und einen kleinen Schatz. So umringen auch dieses Jahr, im linken Seitenschiff der Bienener St. Cosmas und Damian Kirche, wieder die gut 30 größeren und kleineren Stücke weihnachtlicher Tradition die Krippe mit dem Jesuskind. Vier Personen – das Ehepaar Klaus und Cornelia Schmitz, sowie Thea Furtkamp und Gabriele Gebbing – erklären sich Jahr für Jahr bereit Ochs und Esel, Hirten, Schafe, Engel, den speziell handgebauten Stall, einen funktionierenden kleinen Brunnen und vieles weitere zu dekorieren, zu drapieren und schließlich stimmungsvoll zu beleuchten.

Die noch aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stammenden Figuren wurden vor nunmehr drei Jahren mithilfe der ortsansässigen Künstlerin Roswitha Lohmann restauriert und haben daraufhin ihre seit 30 Jahren benutzten Nachfolger wieder abgelöst. Die Kirche habe allerdings noch beide Sammlungen und man wisse noch nicht welches Set man nächstes Jahr ausstelle, bestätigten die Krippenbauer. Die Krippe bleibt traditionell bis zum Feiertag „Taufe des Herrn“ stehen, im Jahr 2015 fällt dies auf den 11. Januar.