So viel Talent

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Emmerich..  „Kunst ist schön – macht aber viel Arbeit!“ Mit dieser Feststellung von Karl Valentin begrüßte Thomas Dieckmann, Leiter des 52. Regionalwettbewerbs Jugend musiziert, viele Besucher im Stadttheater. Begleitet von den Grußworten von Landrat Wolfgang Spreen und Sparkassendirektor Horst Balkmann rollte dann ein Programm mit vielen Facetten ab. Achtjährige glänzten so wie 16-Jährige mit tollen Leistungen, die vom Publikum mit großem Beifall honoriert wurden. Dazwischen gab es die wertvollen Urkunden, denen die Sparkasse noch ein rotes Paket mit netten Aufmerksamkeiten hinzufügte.

Keine Scheu vor schwierigem Stück

Schon der Anfang verhieß ein interessantes Programm. Impressionist Claude Debussy schrieb eine Sonate für Violoncello und Klavier, bei der Lucas Jansen (16) und David Höhnerbach (16) sicher viel Zeit zur Einstudierung gebraucht hatten. Das schwierige Werk wurde jedoch ausgezeichnet präsentiert. Danach spielten Vertreter der jüngsten Gruppe, Julius Fischer und Kilian von Groeling-Müller (beide acht Jahre) ein vierhändiges Stück von Aniko Drabon. Iris Shirtcliffe aus Bedburg-Hau, ebenfalls acht Jahre, war mit ihrem Alt-Saxofon und dem Glanzstück „Jogging Along“ von Forrest L. Buchtel voll bei der Sache. Kaum zu glauben, wie die siebenjährige Mika Paas ihr Debüt auf der Blockflöte meisterte, begleitet von Lennart Schulz auf dem Klavier. Großer Beifall war ihr sicher. Ein Glanzstück absolvierte Jan-Christopher Heßling, der mit seiner Gitarre 25 Punkte und eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb erreichte.

Spreen und Balkmann lobten in ihren Grußworten Engagement und Wert der Musik für alle Menschen und schlossen sich dem Dank für Schüler, Lehrer und Organisatoren des Wettbewerbs an.

Aus Kleve kamen nun die Brüder Fin und Jan Schubert (je acht Jahre), die ohne Probleme auf dem Schemel vor dem Flügel Platz nahmen und munter ihre beiden Auswahlstücke spielten. Ein Genuss für das Ohr war auch die Klarinettistin Annika Noell mit einem sehr virtuos gespielten Blues. Forsche Jagdmusik erklang in „The Hunt“ von Leonie Friederike Kramer auf dem Horn gespielt. Marie-Sah Franken (Sopran) und Johannes Kepser (Klavier) – beide Kleve – hatten sich in zwei verschiedenen Epochen der Musik umgehört und fanden viel Beifall für ihren Auftritt. Mona Meyer (Horn) und David Meier setzten die hörenswerten Darbietungen fort, die Maika Nikulla (Querflöte) und Marie Paetz mit Musical-Ausschnitten abschlossen.