Schwester Zita nimmt ihren Abschied

Emmerich..  Schwester Zita Leenders beschreibt ihre Dienstzeit in Emmerich als lebendig und gut: „Ich habe getan, was ich für richtig hielt, und ich bin gern hier gewesen.“ Die Arbeit, über mehr als zwei Jahrzehnte lang, im Willibrord-Spital sowie zuletzt im Augustinus-Haus und im Altenzentrum Willikensoord, geht Ende Mai zur Neige. Die 71-Jährige wird sich nach der Aufgabe in der Altenheimseelsorge neuen Herausforderungen zuwenden.

Mit viel Liebe und Kreativität hatte Schwester Zita besonders die Krankenhauskapelle immer wieder nach den liturgischen Zeiten gestaltet, lange Jahre nahm sie den Küsterdienst in den Kapellen wahr. Auf ihre Initiative geht das Zehn-Minuten-Gebet in der Krankenhauskapelle zurück, ebenso gründete sie einen „Charismatischen Gebetskreis“, der sich stets im Krankenhaus traf.

Ihre Hauptaufgabe stellte allerdings die Betreuung kranker und älterer Menschen dar. Hier war sie eine verlässliche und treue Gesprächspartnerin. Sie arbeitete mit verschiedenen Priestern in der Seelsorge: zunächst mit Pater Emil, dann 15 Jahre mit Pater Stephan, einem Oblatenpater aus Polen, mit dem sie noch heute in gutem Kontakt steht. Pfarrer Thomas Obermeyer und Pater Thomas Vanderkunnel waren die Seelsorger, mit denen sie ebenfalls intensiv zusammen gearbeitet hat.

Beruflich war Schwester Zita zunächst Erzieherin in einem Kindergarten. Dann studierte sie Theologie im Würzburger Fernkurs und ließ sich zur Pastoralreferentin ausbilden.