Schöner Wohnen an der Betuwe in Millingen

Marina und Johannes Hußmann wohnen zirka 200 Meter entfernt von der begrünten Lärmschutzwand der Betuwe.
Marina und Johannes Hußmann wohnen zirka 200 Meter entfernt von der begrünten Lärmschutzwand der Betuwe.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Marina und Johannes Hußmann suchten ein großes Grundstück im Ortsteil Millingen, um seniorengerecht bauen zu können.

Millingen..  Wie kann man ein Haus in unmittelbarer Nähe zur Betuwe bauen? Diese Frage wurde Johannes und Marina Hußmann oft gestellt. Doch die beiden gebürtigen Millinger können nur jedem empfehlen, sich für das Baugebiet am Rükenbuschfeld zu entscheiden. Sie schwärmen geradezu davon: „Auch wegen der wunderbaren Nachbarn, auf die wir hier getroffen sind.“

Erst wenige Häuser sind es, die im Wohngebiet am Pfarrer-Rennings-Weg, Rükenbuschfeld, Heinrich-Kremer-Straße und Zur Leopoldshütte entstanden sind.

Das Ehepaar Hußmann stammt aus Millingen und wohnte bis vor drei Jahren an der Straße Im Bruchfeld, es hatte damals das Haus der Großeltern übernommen. Ideal war es für die beiden Kinder, auf dem landwirtschaftlich geprägten Grundstück groß zu werden, übrigens ebenfalls in der Nähe zur Bahnlinie. „Wir sind von daher den Bahnlärm gewohnt“, erzählt Johannes Hußmann, der beruflich als Geschäftsführer der Wohnungsbaugenossenschaft in Wesel arbeitet. „Hier am Rükenbuschfeld ist es durch die begrünte Lärmschutzwand wesentlich ruhiger. Man kann sogar mit geöffneten Fenstern schlafen. Und wenn die Lücken in der Lärmschutzwand geschlossen werden – noch sieht man in Richtung Milllingen und Empel die passierenden Züge – wird es noch ruhiger“, ist sich Johannes Hußmann sicher.

„Da die neu gebauten Häuser ohne Keller gut isolierte Bodenplatten haben, werden auch Schwingungen und Vibrationen der Bahn durch die Isolierung abgefangen“, vermutet der 62-jährige Millinger.

Komplett barrierefrei

„Ausschlaggebend für den Wohnortwechsel war die Erkrankung meiner Mutter, die wir gepflegt haben“, resümiert Marina Hußmann. „Plötzlich war schon eine Treppenstufe zuviel. Uns wurde bewusst, dass unser Haus nicht seniorengeeignet ist.“ So wuchs vor etwa vier Jahren der Wunsch, vor dem 60. Lebensjahr eine neues Haus, das komplett barrierefrei werden sollte, zu bauen. Die erwachsenen Kinder wohnen mit ihren Familien im Fischerviertel, so lag die Entscheidung, zum Rükenbuschfeld zu ziehen, nahe. „Wir haben uns für ein großes Grundstück entschieden, weil wir gerne einen großen Garten haben wollten.“ Auch er ist barrierefrei – ohne Stufen – angelegt. Sich „kleiner zu setzen“ und in eine Wohnung ohne Garten zu ziehen, das kam für sie nicht in Frage.

Ausführlich haben sie sich mit der Planung des Hauses beschäftigt, um möglichst viele Wünsche umzusetzen. „Meine Frau wollte eine größere Küche, aber nicht integriert in den Wohn- und Essbereich. Dann haben wir darauf geachtet, dass man, wenn man die Terrasse betritt, keine hohe Türeinfassung überwinden muss.“ Sogar vom Schlafzimmer aus kommt man durch ein bodentiefes Fenster in den Garten. Auch hier hat das Ehepaar darauf geachtet, dass eine Sitzecke am Morgen, eine weitere am Nachmittag und am Abend von der Sonne beschienen wird.

Im Nutzgarten mit kleinem Gewächshaus wurden im dritten Jahr bereits wunderbare Früchte und Gemüse geerntet. Nicht nur deswegen lieben es die Enkelkinder, mal eben bei den Großeltern vorbeizuschauen.