Schlaganfall und die Folgen

Emmerich..  Ein ausgedehnter Schlaganfall lässt ein menschliches Gehirn innerhalb von Stunden um bis zu 36 Jahre altern, da die plötzliche Durchblutungsstörung bis zu 1,2 Milliarden Nervenzellen zerstört, bis zu 8,3 Billionen Zellverbindungen untereinander lahmlegt und bis zu 7140 Kilometer Nervenleitungen eliminiert. Da dieser krankhafte Störungsprozess sich in Sekunden und Minuten ausbreitet, ist der Schlaganfall ein Notfall. Deshalb ist auch Eile in der Behandlung geboten.

Im Rahmen der Vortragsreihe „Donnerstags im Willibrord“ spricht Dr. Marco Michels, Chefarzt der Abteilung für Akut-Geriatrie, Neuro-Geriatrie und Frührehabilitation im St.-Willibrord-Spital, am 21. Mai von 17.30 Uhr bis 19 Uhr zum Thema „Schlaganfall erkennen und behandeln“. Treffpunkt bei freiem Eintritt ist die Senioreneinrichtung St. Augustinus an der Willibrord-straße neben dem Krankenhaus. Nach dem Vortrag haben die Zuhörer die Chance, Fragen zu stellen.