Runder Tisch zur Asylbewerber- und Flüchtlingsbetreuung kommt

Emmerich..  „Wir brauchen ein gelenktes Instrument, um eine Willkommenskultur für die Flüchtlinge zu schaffen“, begründete Andrea Schaffeld den SPD-Ratsantrag auf Einführung eines runden Tisches zur Asylbewerber- und Flüchtlingsbetreuung. Überzeugungsarbeit war aber nicht mehr erforderlich. Einstimmig ging dieser Antrag durch. Der Bürgermeister stellte ein erstes Treffen schon für März in Aussicht. Zuvor hatte Johannes Diks erklärt: Aktuell sind 151 Flüchtlinge in Emmerich. 82 leben in angemieteten Wohnungen. Damit werde das von der BGE vorgeschlagene Leverkusener Modell, das vor allem eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge bevorzugt, längst praktiziert. Da weiterer Wohnraum aber knapp sei, muss ein Asylbewerberheim gebaut werden. Bei zehn Nein-Stimmen billigte der Rat dieses Vorhaben. BGE, Grüne und Embrica lehnten ab, weil sie die vorauseilende Genehmigung für den Bau eines zweiten Heimes nicht mittragen wollten.