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Rocken im landschaftlichen Idyll

17.06.2012 | 19:00 Uhr
Rocken im landschaftlichen Idyll
Rockmusiker mit Heimvorteil: ShaDe.

Emmerich.   Mit vier jungen Bands aus der Region lud das Sommerfest am Kiebitzsee traditionell zum Feiern ein

In idyllischer Umgebung lässt es sich am besten rocken. Diesen Eindruck vermittelt das Sommerfest am Kiebitzsee, das auch in diesem Jahr an der deutsch-niederländischen Grenze mit geballter musikalischer Kraft zum Feiern einlud.

„Ich bin in jedem Jahr dabei und die Stimmung ist immer gut bei dieser Veranstaltung“, schwärmte die 24-jährige Teresa Kingston. Die gebürtige Emmericherin wohne nun in Essen, komme aber für das Sommerfest gerne in ihre Heimat zurück, um mit Freunden die Musik zu hören. Bestens ausgerüstet mit Regenjacke, Gummistiefeln und Schirm konnten ihr sowie den anderen Besuchern die vereinzelten Schauer nichts anhaben. Über zwei Tage erstreckte sich das Sommerfest, das in Kooperation der Naturfreunde Kiebitzsee e.V. unter Leitung des Vorsitzenden Gregor („Shorty“) Koster sowie Erwin Pelser des Rock over e.V. zu freiem Eintritt organisiert wurde.

Das bunt von jung bis alt gemischte Publikum wurde dabei mit Speis’ und Trank von den Nachbarn der Lokalität versorgt. Die erstmalige Möglichkeit, direkt am See zu campen, sei nicht genutzt worden, bedauerte Pelser. „Das Wetter war einfach zu schlecht“, sah er ein. Überzeugen dagegen, so war er sich sicher, konnten die beiden Eltener Coverbands Pigfarm Rock sowie Sharp Dressed Men am ersten Abend. „Unser Hauptziel ist es, eine Plattform für Bands aus der Umgebung zu bieten“, so der Veranstalter. Mit einer „1A-Location auf professioneller Ebene“ könnten sie dabei dienen.

Funk-Rock oder Crossover

Und diese nutzten neben der Band Soul Kiss, die am Samstag den Startschuss setzte, auch die vier jungen Männer der Gruppe Addicted by Accident. „Letztes Jahr haben wir bereits hier gespielt. Seitdem haben sich unsere Besetzung sowie unsere Musikrichtung geändert“, erklärte der Gitarrist Philipp Thuis. Als „Funk-Rock oder Crossover“ bezeichnete er die musikalische Richtung, mit der er, Tom Sinke, Florian Stevens und Dennis Jansen die Menge zum Tanzen bringen. „Brain Bouncer“, „Smoke and fire“ oder „Can I live it?“ sind dabei nur ein Teil ihrer eigens geschriebenen Werke, die auch auf ihrer Facebook-Seite zu finden seien. Gesanglichen Facettenreichtum bewies auch die Band ShaDe um Sänger Marcel Reuling. „Anders aber Gleich“ oder „Mensch sein“ sind zwei Lieder aus ihrem Repertoire. Spontaneität bewies die Gruppe „Don’t Forget The Joker“ um Bassist Robin Bisselink (20), die mittags zuvor um ihren Einsatz gebeten worden sei. Aufgrund eines Krankheitsfalls fiel die ursprünglich eingeteilte Band Soulbreed aus. „Wir spielen zum ersten Mal hier und freuen uns sehr“, so Bisselink. Mit „Damn hot woman“ und ihrem neuen Stück „Headwind“ beglückten sie auch die Gäste.

Stephanie Gorrgs



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Der Sommer gehört dieses Jahr einem Gummiband. Kaum ein Handgelenk  ist derzeit ohne ein bunt-geknüpftes Loom-Armband zu sehen. Sogar der Papst wurde damit abgelichtet, Herzogin Kate, die Boygroup One Direction, Miley Cyrus und David Beckham sowieso. Auch in Emmerich ist der Trend angekommen. Die Loom-Bänder aus kleinen bunten Gummiringen werden mit großer Freude – zum Beispiel in Dornick – von Jung und Alt gebastelt. Nun will auch die NRZ wissen: „Lieben Sie den Loom-Trend?“

So haben unsere Leser abgestimmt

Ja, ich bastle selber schon fleißig die bunten Bänder.
6%
Ja, ich trage die Loom-Bänder sehr gern am Handgelenk.
15%
Nein, diesen Trend mache ich nicht mit.
48%
Nein, ich kenne Loom-Bänder überhaupt nicht.
30%
93 abgegebene Stimmen
 
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