Rettungswache auf technisch hohem Stand

Rees..  Gleich drei neue Rettungswachen hat der Kreis Kleve in den vergangenen Monaten in Rees, Goch und Geldern errichtet und hier rund sechs Millionen Euro investiert. Als erste wird die Rettungswache Rees an der Straße „Zur Jasba 2a“ mit einem Tag der offenen Tür eröffnet.

Am kommenden Sonntag, 21. Juni, haben interessierte Bürger von 13 bis 17 Uhr Gelegenheit, die Gebäude in Augenschein zu nehmen und sich über die Aufgaben des Rettungsdienstes zu informieren. Für das leibliche Wohl sorgen die Mitarbeiter des Rettungsdienstes. „Bei uns geht es oft um Menschenleben. Deshalb ist ein hoher technischer Standard im wahrsten Sinne des Wortes ‚überlebenswichtig‘. Mit den neuen Rettungswachen in Rees, Goch und Geldern leistet der Kreis Kleve einen bedeutsamen Beitrag zur weiteren Optimierung der Rettungskette“, so Landrat Wolfgang Spreen.

Die neue Rettungswache liegt unmittelbar an der Landesstraße 7. Täglich sorgen hier vier Rettungsassistenten für reibungslose Einsätze. Durch die Ausfahrt zur Kreisstraße 7 können alle Ortsteile von Rees schnell erreicht und rettungsdienstlich versorgt werden. Das Investitionsvolumen für die Rettungswache Rees beträgt insgesamt rund 1,4 Millionen Euro.

Die Planung des Neubaus erfolgte durch die Firma Wetzel + Partner aus Moers, die gemeinsam mit der Kreis Kleve Bauverwaltungsgesellschaft die Baumaßnahme betreute. Landrat Spreen: „Erfreulicherweise konnten nach der öffentlichen Ausschreibung alle fünfzehn Gewerke an Unternehmen aus der Region vergeben werden. Das ist doch ein eindrucksvoller Nachweis für die Leistungskraft der hiesigen Bauwirtschaft.“

In Rees wurde die Rettungswache aus einem Wohngebiet ins Gewerbegebiet verlagert. Auf dem gut 1500 Quadratmeter großen Grundstück, das von der Stadt Rees erworben wurde, entstanden ein Gebäude mit 420 Quadratmetern Grundfläche sowie acht Pkw-Stellplätze. Die 200 Quadratmeter große Fahrzeughalle bietet Platz für drei Fahrzeuge. Derzeit sind der Rettungswache Rees ein Rettungswagen und ein Krankentransportwagen zugeordnet.

Die neue Wache hat eine so genannte „Schleuse“ zwischen Fahrzeughalle und Sozialräumen für notwendige Desinfektionen. Im Jahr 2014 fuhr die Rettungswache Rees 1463 Notfalleinsätze und 1056 Krankentransporte, das sind 7,5 Prozent aller Einsätze des Rettungsdienstes im Kreis Kleve. Die Rettungswache Rees ist übrigens auch am Eröffnungstag im Betrieb.