Reeser verabschieden ihren Pastor Michael Wolf

Pastor Michael Wolf
Pastor Michael Wolf
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Würdevolle Verabschiedung von Pastor Michael Wolf in der Pfarrkirche St. Marien.

Rees..  Die katholische Kirchengemeinde St. Irmgardis Rees verabschiedete am Sonntag in der Pfarrkirche St. Marien würdevoll ihren langjährigen Pastor Michael Wolf mit einem festlichen Gottesdienst. Wegen seiner angeschlagenen Gesundheit bat Wolf den Bischof um seine Entpflichtung. Er übernimmt ab heute Seelsorgetätigkeiten in St. Antonius und der Marienbasilika in Kevelaer. Die vielen Besucher sowie die kirchlichen und weltlichen Standesgruppen aus Rees bestätigten mit der Teilnahme am Abschiedsgottesdienst ihre hohe Anerkennung und Akzeptanz ihres seit 21 Jahren in Rees wirkenden Pastors.

„Ich möchte heute morgen einen dreifachen Dank aussprechen“, kündigte er in seiner ergreifenden Abschlusspredigt an: Sein Dank galt Gott, seiner Familie, besonders seiner anwesenden Mutter, sowie allen Christen und Seelsorgern der Gemeinde. „21 Jahre sind schnell verflogen. Es war eine wunderschöne, aber auch schwierige Zeit“. Mit Gottes Hilfe werde er sein weiteres Leben gestalten, führte Pastor Wolf weiter aus. Lang anhaltender Beifall würdigten seine Abschiedsworte. Vor dem Abschlusssegen wünschte Pastor Wolf der Gemeinde, dass ein guter Nachfolger gefunden werde. „Den Stab möchte ich weitergeben“.

Pater Rajakumar Santiagu, der stellvertretend die Seelsorgeaufgaben der Kirchengemeinde wahrnimmt, fiel es sichtlich schwer, Abschied zu nehmen und „Goodbye“ zu sagen. In einer emotionalen, mit Anekdoten gespickten Rede machte er deutlich, wie sehr er „seinen Weggefährten“, dem er viel zu verdanken habe, vermissen wird.

„Pastor Wolf hat den Kontakt mit den Menschen gepflegt und zugehört“, stellte der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Peter Scholten, heraus. Er erinnerte an den „Motorrad-rasenden“ Pastor, der auch mit kirchenfremden Personen sprach.

Den tief empfundenen Dank des Rates, der Verwaltung der der Bürgerschaft übermittelte Bürgermeister Christoph Gerwers. Mit seiner fröhlichen und herzlichen Art habe der Pastor viele Türen geöffnet, er sei stets ein gern gesehener Gast gewesen: „Sie hinterlassen mit ihrem Weggang in unserer Stadt eine große Lücke“, resümierte Gerwers.