Reeser Rheinbrücke trotz „Niklas“ befahrbar

Am Dienstag, den 31.03.2015, kämpften Rheinschiffe gegen den Orkan Niklas Natorampe Rees Foto: Heinz Kunkel, FUNKE Foto Services
Am Dienstag, den 31.03.2015, kämpften Rheinschiffe gegen den Orkan Niklas Natorampe Rees Foto: Heinz Kunkel, FUNKE Foto Services
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Was wir bereits wissen
Umgestürzte Bäume und ein Unfall – ansonsten kam Rees bei dem Sturm noch glimpflich davon.

Rees..  Verglichen mit anderen Städten und Gemeinden im Kreis wütete der Orkan Niklas in Rees nicht ganz so heftig. Dort mussten bis zum Redaktionsschluss lediglich zwei umgestürzte Bäume beseitigt werden und es gab einen Unfall.

Gegen 6.30 Uhr rückten zwölf Kräfte des Löschzugs Haldern aus, um einen Baum von der Wertherbrucher Straße freizuräumen. Sie zersägten und schafften den Baum weg. Der Einsatz dauerte rund 45 Minuten. Die Polizei Wesel sperrte den Bereich ab, bis die Fahrbahn wieder frei war. In Bienen blockierte ebenfalls ein umgestürzter Baum die Fahrbahn und zwar gestern Mittag. Der Baum lag auf dem Alten Deichweg bei Schloss Hueth.

Gestern um 13.40 Uhr befuhr ein 58-jähriger Reeser mit seinem Pkw mit Anhänger die L 7 von Emmerich in Richtung Rees. Als der Anhänger von einer Windböe erfasst wurde, geriet er auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Die entgegenkommende 36-jährige Fahrerin aus Kleve wich aus, um einen Zusammenstoß mit dem Anhänger zu vermeiden. Ihr Ford Ka überschlug sich und kam in einem Feld zum Stillstand. Die Fahrerin wurde leicht verletzt. Der Anhänger kollidiert anschließend mit dem entgegen kommenden Ackerschlepper eines 49-Jährigen. Am Trecker entstand kein Schaden. Die L7 war kurzzeitig gesperrt.

Die Reeser Rheinbrücke konnte gottlob passiert werden. Hier hatte der Wind nicht so ein leichtes Spiel, weil die Brücke durch ihre Lage von den Böen nicht so stark erfasst werden konnte wie die Emmericher Brücke.