Realschule ist technisch auf neuestem Stand

Rees..  Dieses Geschenk hätte besseres Wetter verdient. Mit je einem Gutschein für zwei große Eisbecher vom Eiscafé Roma bedankte sich Realschulleiter Thomas Wennig bei der Jahrgangsstufe 5 für den enormen Einsatz bei Sponsorenlauf.

Gestern nämlich wurde die Bilanz des Laufs vorgestellt. Die Schüler genossen das Staunen von Bürgermeister Christoph Gerwers über den Betrag, die alle Teilnehmer erlaufen hatten. 14 119 Euro sind zusammengekommen. Dafür hatten 660 Kinder am 19. September die Füße in die Hände genommen und Runde um Runde, eine war 2,6 Kilometer lang, zurückgelegt.

Besonders hervor tat sich dabei die Klasse 5d von Verena Sackers, die allein schon 1120,10 Euro erlief. Allen voran Tom Derksen. „Als Dank schenken wir euch einen Tag ohne Unterricht“, versprach ihnen der Schulleiter. „Ihr dürft mit eurer Lehrerin einen Ausflug machen.“

Aus der Klasse 5a erliefen Steven Trojahn, Meiko Wagner, Erik Kreulich und Jan-Luca Gal je acht Runden, Jonas Urselmann und Lucas Holtmann aus der 7a neun Runden. Aus der 8b schafften Phil Fischer und Juri Hollstein zehn, aus der 9b Lars Wenning und Mirco Schmalz sieben und Lina Nienhuysen aus der 10a acht Runden.

Die meisten Runden überhaupt bewältigte Finn Verweyen aus der 6d: Für elfmal 2,6 Kilometer erntete er den verdienten Beifall eines höchst begeisterten Bürgermeisters.

Das Geld wurde inzwischen sinnvoll investiert. „Seit dem Sommer ist unsere Schule bestens mit neuen Medien ausgestattet. Wir haben Leute, die im Hintergrund dafür gearbeitet haben, dass so etwas möglich wurde“, dankte Wenning ausdrücklich der Stadtverwaltung.

Als Kooperationspartner war das Systemhaus Niederrhein eingebunden. Das lieferte nicht nur die Hardware kostengünstig, sondern sorgte auch für die Software-Installation. Nun gibt es neue Beamer und Laptops, alte Computer konnten umgerüstet werden. Diese kommen nun in der Aula, im Physik- und Technikbereich, demnächst im Kunstunterricht und in der Biologie zum Einsatz. Damit alles funktioniert, hat Konrektor Uwe Sieverding seinen Sohn Falko eingeschaltet, der ehrenamtlich viele Stunden der Hard- und Software widmete und ihr den letzten Schliff verpasste.