Programm tanzt aus der Reihe

Hochelten..  Die Konzerte des Bach Collegium Rhenanum (BCR) sind längst nicht mehr nur ein Insider-Tipp, sondern haben sich herumgesprochen, weil sie für ausgezeichnete Qualität bürgen. Seinen nächsten Auftritt im Jahreskalender bestreitet das Bach Collegium Rhenanum am Sonntag, 15. Februar, in der Stiftskirche St. Vitus auf dem Eltenberg.

Dabei präsentiert das BCR in Hochelten ab 17 Uhr diesmal ein Programm, das buchstäblich aus der Reihe tanzt. Während nämlich der große Chor und das Orchester sich auf die Matthäus-Passion am 22. März vorbereiten, gibt es am dritten Februarsonntag am nun schon traditionellen Ort dreimal Bach und „einen halben Mozart“ – und das in exquisiter kleiner Besetzung.

Gespielt werden die Kantate BWV 209 „Non sa che sia dolore“ für Sopran, Soloflöte und Orchester, dazu die Partita in d-Moll für Solo-Violine BWV 1004 und die Partita BWV 2013 für Solo-Flöte.

Als musikalische Überraschung erklingen ein Praeludium und eine Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier, bearbeitet für drei Violen da Gamba von niemand anderem als Wolfgang Amadeus Mozart.

Die Solisten heißen diesmal Karin Schulte (Sopran), Joyce Meuwisse und Anna Hendriksen (Flöte), Johanna Rode (Geige) sowie Karin Boers, Uta Rode und Winfried Kessler-Rode (Viola da Gamba). Clemens Janßen spielt das Cembalo. Die musikalische Leitung hat Hans Linnartz.

Der Eintritt ist – wie immer bei der Kantaten-Reihe – frei, mit einer freiwilligen Kollekte am Ausgang.