Prinz Kaspian erobert Isselburg-Werth

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Was wir bereits wissen
Das Isselburger Blasorchester lädt zum traditionellen Frühlingskonzert in die Stadthalle ein. Melodien sollen auf den Frühling einstimmen.

Isselburg..  Sie haben bereits fleißig geübt. Die meisten Töne sitzen also. Wie gut, davon können sich die Besucher des Frühjahrskonzertes in der Stadthalle Werth überzeugen. 120 Musiker aus Isselburg werden am Sonntag, 19. April, das traditionelle Frühlingskonzert des Isselburger Blasorchesters spielen. Der 1. Vorsitzende Heinz Streuff und seine Musiker versprechen den sicher wieder zahlreichen Zuhörern, „ein abwechslungsreiches Musikprogramm“, das mit der einen oder anderen bekannten Melodie auf den Frühling einstimmt.

Zuhörer sollen erschauern

Ob nun „Rock About“ des belgischen Komponisten André Waignein dazu gehört? Das muss das Publikum bestimmen. Zumindest beginnt das Vororchester damit das Konzert unter der Leitung von Ralf Schmittkamp. Der niederländische Komponist Peter Kleine Schaars hat mit „Dance Starters“ ein Stück geschrieben, das speziell auf die jungen Musiker zugeschnitten ist. Mit den Sätzen „Pablo’s Pasodoble“ und „Theresa’s Tango“ wird das Publikum musikalisch in eine Tanzstunde entführt. Zum Gruseln ist der Abschied des Vororchesters: „Spookyville“ von Edward Kennedy soll die Zuhörer auf ihren Sitzen erschauern lassen.

Unter der Leitung von Guido Schrader entführt das Jugendblasorchester mit „Sakura“ von Kagi Tyamatsu das Publikum in die musikalischen Klänge Japans. „Euregio“, im Jahr 1999 komponiert von Kurt Gäble, geht unter der Leitung von Martin Alofs mit einer modernen Tonsprache und einem nach vorn treibenden Grundrhythmus dem visionären Ziel eines vielseitig kulturellen, aber doch einheitlichen Europa entgegen.

Guido Schrader und das Isselburger Jugendblasorchester entführen dann auch mit „Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian“ in die Traumwelt des Kinos. Und auch das letzte Stück ist in diesem Genre angesiedelt. „A Night at the Movies“, arrangiert von Michael Brown, ist ein Medley von Melodien von Alan Silvestri, einem der gefragtesten Filmmusik-Komponisten Hollywoods.

Den dritten Teil des Konzerts bestreitet das Blasorchester unter der Leitung von Wolbert Baars. „Egmont“ des Belgischen Komponisten Bert Appermont beschreibt vier Episoden des Lamoraal von Egmont, der Mitte des 16. Jahrhunderts einem niederländischen Adelsgeschlecht entsprang. Danach wird das Blasorchester mit zwei bekannten Melodien das Konzert ausklingen lassen.