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Oscar-Preisträger besucht Emmerich

22.02.2012 | 16:45 Uhr
Oscar-Preisträger besucht Emmerich

Emmerich.   Ernest Thompson, der Autor von „Das Haus am See“, schaut heute bei der Aufführung seines Stückes im Stadttheater vorbei.

Hoher Besuch wird heute Abend im Stadttheater Emmerich erwartet. Zur Aufführung von „Das Haus am See“ wird Ernest Thompson, der Autor des weltbekannten Stückes, anreisen. „Wir freuen uns sehr, diesen großen Künstler in unserem Haus begrüßen zu dürfen“, ist Michael Rozendaal, Leiter der Eigenbetriebe Kultur-Künste-Kontakte, stolz.

Der aus Amerika stammende Autor wird sich also in Emmerichs guter Stube sein eigenes Stück persönlich anschauen. Dieses befindet sich nämlich seit Februar dieses Jahres auf Deutschlandtournee. Das Michael Rozendaal geradezu überschwänglich in Anbetracht des Besuches ist, hat auch seinen Grund: „Thomp-son hat schon viele Preise gewonnen. Mit ihm kommt erstmals ein Oscar-Preisträger zu uns nach Emmerich“. Bekannte Schauspieler haben Emmerichs Bühne schon von innen gesehen. Aber ein Autor von solchem Format noch nie.

Mehr als 35 Stücke geschrieben

Ernest Thompson hat neben einem Oscar einen Golden Globe, einen Writers Guild Award und einen Broadway-Theater Guild Award für das beste Stück in seiner Vitrine stehen. Sein Werk wurde für einen Tony, einen Emmy und einen British Academy Award nominiert.

Seine mehr als 35 Theaterstücke wurden auf der ganzen Welt gesehen. Sein erfolgreichstes – „Das Haus am See“ – ist in 28 Sprachen übersetzt worden und wurde bereits in mehr als 40 Ländern auf sechs Kontinenten aufgeführt.

Überraschend hatte Michael Rozendaal gestern eine Email von der Agentur des Künstlers erhalten, in der das Kommen des Autors angekündigt wurde. Dieser ist nämlich gerade – wie auch zwei seiner Stücke – auf Deutschlandtournee. Hier schaut er sich nicht nur zusammen mit seiner Frau die Vorstellungen an, sondern hat auch seinen Sohn in Berlin besucht. Auf der Reise legt er nun auch einen kurzen Zwischenstopp in Emmerich ein. Kurz vor Beginn der Aufführung wird er eintreffen. „Vielleicht übernachtet er auch hier“, verrät Rozendaal.

Kein roter Teppich

Wer sich jetzt noch Karten für das Stück sichern möchte, hat allerdings Pech gehabt. Dieses ist so gut wie ausverkauft. Es gibt nur noch ganz wenige Einzelsitzplatz-Karten. Übrigens: ein roter Teppich wird für den Gast nicht ausgerollt. „Ein roter Sitzplatz ist ihm in unserem Theater aber sicher“, schmunzelt Rozendaal.

Sarah Eul

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