Novoferm – das Wirtschaftswunder aus Isselburg-Werth

Die ursprüngliche Unternehmenskeimzelle, das Werk in Isselburg-Werth 1963. Heute arbeiten hier rund 400 Mitarbeiter in Produktion und Verwal-tung. In der hochautomatisierten Fertigung werden auf 45.0000 qm Hallen-fläche Schwingtore und Stahlzargen produziert.
Die ursprüngliche Unternehmenskeimzelle, das Werk in Isselburg-Werth 1963. Heute arbeiten hier rund 400 Mitarbeiter in Produktion und Verwal-tung. In der hochautomatisierten Fertigung werden auf 45.0000 qm Hallen-fläche Schwingtore und Stahlzargen produziert.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Novoferm feiert seinen 60. Geburtstag. Das ehemals kleine Isselwerk hat sich seit der Gründung zu einer international bedeutenden Unternehmensgruppe entwickelt.

Werth/Haldern.. Die Geschichte Novoferms ist eine Erfolgsgeschichte des deutschen Wirtschaftswunders. Sie beginnt 1955 am Niederrhein als Isselwerk Werth GmbH, gegründet von den Partnern Bernhard Sandscheper und Peter Hoffmann. Frühzeitig erkannten beide die große Chance industriell vorgefertigter Metall- und Stahlbauprodukte und begannen mit der Produktion von Türen, Toren, Geländern, Fenstern, Streuwalzen und Stapelregalen in Werth an der Schüttensteiner Straße. Bald folgte auch eine handwerklich orientierte Zargenfertigung. Das Unternehmen wuchs und expandierte. Bereits 1962 wurde ein weiteres Werk, mit Standort in Haldern, zur Produktion von Feuerschutztüren eröffnet. So ging es Schritt für Schritt voran. Bis heute.

Denn mittlerweile feiert das Wirtschaftswunder aus Werth seinen 60. Geburtstag. Am 10. März 1955 wurde die heutige international bedeutenden Unternehmensgruppe gegründet. „Novoferm ist im Jubiläumsjahr gut aufgestellt“, resümiert daher Rainer Schackmann, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Auch in Zukunft werden wir unsere Wachstumsstrategien konsequent fortschreiben. Die Basis hierfür bildet unsere umfassende Systemkompetenz, das solide Wachstum der vergangenen Jahre und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Markt.“ Ein Erfolgsrezept, das sich bewährt hat. Novoferm ist einer der großen europäischen Systemanbieter für Türen, Tore, Zargen und Antriebe. Mit Standorten in ganz Europa, aber auch in Asien und weltweiten Absatzgebieten.

Erst jüngst präsentierte sich das Unternehmen auf der Weltleitmesse des Bauens, der BAU in München, als drittgrößter Aussteller. Der Blick in die Zukunft ist zuversichtlich. Das Unternehmen sei gut aufgestellt, so Pressesprecherin Heike Verbeek. Bei Novoferm ist man überzeugt, dass die weltweite Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Bauprodukten und kundengerechten Lösungen weiter wachsen wird. Dabei sei der Erfolg kein Selbstläufer. Es bedürfe fortlaufender Produktneuerungen und einer ständigen Effizienzsteigerung der Unternehmensprozesse, um im Wettbewerb bestehen zu können, so Rainer Schackmann.

Das größte Werk der Gruppe

Die ursprüngliche Unternehmenskeimzelle, das Werk in Werth, ist seit den Anfangsjahren stetig gewachsen. Umbenannt wurde es im Übrigen 1992 in Novoferm. Heute arbeiten rund 400 Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung. In der hochautomatisierten Fertigung werden auf 45 0000 Quadratmetern Hallenfläche in Werth Schwingtore und Stahlzargen produziert, während die Unternehmenszentrale mittlerweile nach Haldern verlagert ist. Das Werk in Werth ist übrigens nicht nur das älteste Werk des Unternehmens, sondern auch eines der größten.