Nicht ans Steuer

Emmerich..  Karneval ist auch am Niederrhein die fünfte Jahreszeit. Für viele Narren ist Alkohol ein fester Bestandteil dieser Zeit. Doch bei aller guten Laune gilt: Nicht alles ist erlaubt. Deshalb appelliert die Verkehrswacht Kreis Kleve, sich nicht ans Steuer zu setzen. Werner Reich aus Emmerich, Geschäftsführer der Verkehrswacht Kreis Kleve: „Wer sich nach einer berauschenden Feier angetrunken ans Steuer setzt, macht sich nicht nur strafbar, sondern gefährdet auch sich und seine Mitmenschen. Denn: Autofahren unter Alkoholeinfluss kann auch tödlich enden. Im vergangenen Jahr starb nahezu jeder elfte Verkehrstote im Bundesgebiet an den Folgen eines alkoholbedingten Unfalls.“

Jecken und Narren, die aufs Fahrrad steigen, sind ebenfalls nicht vom Gesetz befreit. Die rechtliche Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit liegt für Radler zwar bei 1,6 Promille – ab diesem Blutalkoholwert verliert man auch seinen Führerschein. Gröbere alkoholbedingte Fahrfehler beginnen jedoch früher.

Es empfiehlt sich also generell, nicht nur im Karneval, nüchtern zu fahren und bei voraussehbarem Alkoholkonsum kein Fahrzeug, sondern öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi zu benutzen. Reich weiter: „Wir werden unser Anliegen in der kommenden Woche kreisweit mittels einer Spannbandaktion – ‘Nicht auf der Straße. Hier bin ich jeck’ – im öffentlichen Verkehrsraum formulieren und hoffen, dass für die Verkehrsteilnehmer auf den Straßen des Kreises am Aschermittwoch eben nicht alles vorbei ist.“

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