Neues Wasserwerk für 5,5 Millionen Euro geplant
10.06.2009 | 13:20 Uhr 2009-06-10T13:20:00+0200
Die Stadtwerke Emmerich (SWE) wollen 5,5 bis sechs Millionen Euro in eine neue Wasseraufbereitungsanlage investieren: Ein entsprechendes Trinkwasserversorgungskonzept hat der Aufsichtsrat bereits vorigen Donnerstag beschlossen. Baubeginn ist frühestens Mitte 2010.
Emmerich. Der Neubau ist erforderlich, weil die Bewilligung für das Anfang der 60er-Jahre gebaute Wasserwerk im Helenenbusch ausläuft. Die Anlage, die Haushalte in Emmerich, Elten und Hüthum versorgt, sei „in Ordnung, müsste aber saniert werden”, erklärte Stadtwerke-Chef Ulrich Schnake der NRZ.
Stattdessen soll am Kapellenberger Weg neu gebaut werden: Im Wasserwerk dort – Projektname: „Helenenbusch II” – sollen jährlich drei Millionen Kubikmeter Wasser aufbereitet werden. Diese Auslegung berücksichtige bereits den steigenden Bedarf und neue Industrieansiedlungen, so Schnake: „Wir könnten nach dem Konzept von dort aus auch Vrasselt versorgen.” Die Bewilligung des Wasserwerks Vrasselt läuft 2014 aus.
Helenenbusch II soll eine Enthärtungsanlage bekommen, dank der Bürger Energiekosten einsparen können. Schnake ist optimistisch, dass die Bezirksregierung zustimmt. „Erste Gespräche haben wir bereits geführt”. pw
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