Narretei in Emmerich
14.02.2010 | 16:43 Uhr 2010-02-14T16:43:00+0100
Emmerich. Der Tulpensonntagszug lockte etliche Feierlustige - trotz der Kälte. 50 Zugnummern boten einen bunten Lindwurm, der auch musikalisch stets etwas bot.
Gut, dass es warme Kostüme gibt. So konnten der Schneefall und die eisigen Temperaturen die Narren in Emmerich nicht stoppen. Etliche Schaulustige sahen sich den Tulpensonntagszug durch die Emmericher Innenstadt an und bestaunten 50 Zugnummern bei bester Laune.
„Rheinpark – Ha ha ha, wir bleiben da”, titelte die Gruppe Nulltarif auf ihrem Wagen. Dieser zeigte einen großen Emmericher Eimer – mit der Frage versehen: „Alles im Eimer?” Stichworte wie Steinstraße, leere Innenstadt und so weiter nahmen Bezug auf die Schlagzeigen der vergangenen Monate.
Ein Hingucker war sicher auch die riesige Jukebox der St. Antonius Schützenbruderschaft, die im elften Jahr am Zug teilnahm. Die Schlafmützen als Empel zogen als „Samba-Express” durch die Straßen – es war aber auch mal Schlager zu hören. Aber pingelig ist der fünften Jahreszeit niemand.
Mit viel Bass aus den Boxen und Fußballtrikots aus etlichen Ländern rollte der Wagen des VfB Rheingold Emmerich mit: „Rheingold verbindet Nationen”, lautete das Motto. Die Abwrackprämie hat den Messdienern St. Christophorus einen günstigen – dafür nicht ganz Beulen freien – Wagen beschert. „Kommt die Milch in Würfeln raus, fiel im Stall die Heizung aus”, hieß es beim bäuerlichen Wagen des Clubs der Kinderfreunde.
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