Nabu lehnt Logistiker an der A3 ab

Emmerich..  Adalbert Niemers, 2. stellvertretender Vorsitzender der Nabu-Kreisverbandes Kleve, hat einen offenen Brief an Bürgermeister Johannes Diks und die Ratsfraktionen geschrieben. Die Naturschützer haben erhebliche Bauchschmerzen im Bezug auf eine mögliche Ausweisung eines Gewerbegebietes bzw. die Ausweisung von Windkraftkonzentrationen zwischen der A3 und der Landesgrenze im Hetterborgen. Auch lehnt der Nabu weitere Abgrabungen in Vrasselt östlich des Abgrabungssees ab.

Die rund 2000 Hektar westlich des Hetterbogens seien eine Biotopverbundzone mit wichtigen Rastplätzen für Wildgänse und Limikolen, lautet eines der Argumente. Eine Gewerbeansiedlung würde den Verbund durchbrechen. Ferner sei dies ein Retetionsraum im Falle eines Hochwassers. Und der Schutz des Trinkwassers sei nicht gegeben. Auch sehen die Naturschütze jahrelanges ehrenamtliches Engagement im Biotopmanagement konterkariert.