Mehr Personen auf Hilfe angewiesen

Emmerich/Rees..  Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften in Emmerich hat sich im Juni im Vergleich zum Vormonat leicht um 17 auf jetzt 1252 erhöht. Im Juni 2014 lag die Zahl bei 1199. In Rees stieg die Zahl ebenso an. Und zwar um 12 auf 687. Im Juni 2014 waren es mit 684 immerhin drei weniger als heute.

Auf Kreisebene verringerte sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften, in denen Menschen mit Anspruch auf Sicherung des Lebensunterhaltes wohnen, um 18 auf 9346. Vor einem Jahr lag die Zahl der Bedarfsgemeinschaften auf Kreisebene noch um 2162 niedriger.

In den aktuell 9346 Bedarfsgemeinschaften im Kreis Kleve leben 17 224 Menschen, davon 12 843 erwerbsfähige Leistungsberechtigte und 4381 Sozialhilfe-Empfänger – in der Regel Kinder. Wie in den Vorjahren befinden sich mehr als die Hälfte aller erwerbsfähigen Leistungsbezieher im Kreis in der Altersgruppe von 25 bis 49 Jahren.

Im Mai konnten mit 350 Personen genauso viele Frauen und Männer in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden wie im Monat zuvor. 37 Prozent von ihnen gehen jetzt einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeit-Beschäftigung nach.

Verglichen wird auch die Leistungsfähigkeit der Job-Center: Die Vermittlungsquote liegt kreisweit bei 21,8 Prozent, in Emmerich bei 20,6 Prozent (43), in Rees bei 18,2 Prozent (25), in Kleve 18,3 (71), in Uedem 31,3 % (10).

Emmerich zahlt für die Unterkunft je Gemeinschaft rund 409 Euro, Rees 358 und Kleve 382 Euro.