Mehr Kinder angemeldet

Ncht nur an der Realschule sind die Anmeldezahlen gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Ncht nur an der Realschule sind die Anmeldezahlen gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
An allen drei Reeser Schulen sind die Schülerzahlen deutlich gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr klettert die Zahl sogar um 8,4 Prozent auf 259 Mädchen und Jungen

Rees.. Trotz der allgemein rückläufigen Schülerzahlen stieg die Anmeldezahl beim Schulzentrum. Bei allen drei Schulen wurden mehr Kinder als im Vorjahr angemeldet. Ludger Beltermann, Leiter des Fachbereichs 4, Schule, Kultur und Stadtmarketing, nannte im Schulausschuss Zahlen: „Bereits im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Anmeldungen um 6,2 Prozent von 225 auf 239. Für das kommende Schuljahr wurden mit insgesamt 259 nochmals 8,4 Prozent mehr Kinder am Schulzentrum angemeldet als vergangenes Jahr.“

„Unser dreigliedriges Schulsystem ist also gewollt und keineswegs ein Auslaufmodell“, zog Dieter Karczewski, CDU-Fraktionsvorsitzender, daraus den Schluss.

Die Zahlen im Einzelnen: Beim Gymnasium Aspel wurden 106 Kinder (Vorjahr 93) angemeldet. „So dass erstmals seit vier Jahren wieder vier Eingangsklassen gebildet werden können“, so Beltermann. Bei der Realschule bleiben fünf Eingangsklassen. Hier werden künftig 118 Schüler unterrichtet (Vorjahr 115).

Für die Rheinschule konnten 35 Anmeldungen verbucht werden (Vorjahr 32). Damit wird die Hauptschule weiter zweizügig geführt. Darüber hinaus kommen aus Kalkar 51 Schüler für die Jahrgänge 8, 9 und 10 hinzu, da die dortige Hauptschule zum kommenden Schuljahr komplett geschlossen wird.

Zum Übergangsverhalten: Hier kann festgestellt werden, dass von den Reeser Grundschülern um die 85 Prozent zum Schulzentrum wechseln. „Der Wert ist seit Jahren konstant“, so Beltermann. Auffällig ist hingegen die in den vergangenen zwei Jahren stark angestiegene Anzahl an Anmeldungen auswärtiger Schüler.

30,5 Prozent auswärtige Schüler

Während ihr Anteil vor zwei Jahren noch bei 15,6 Prozent der Anmeldungen lag, erhöht sich dieser für das kommende Schuljahr auf 30,5 Prozent. Dadurch ergibt sich eine Übergangsquote von 122,7 Prozent – denn 31 Auspendlern stehen 79 Einpendler gegenüber.

Noch eine Besonderheit: Erstmals seit der Gründung der Gesamtschule in Hamminkeln vor zwei Jahren wurden mehr Viertklässler aus Hamminkeln in Rees angemeldet als umgekehrt. Wovon vor allem das Gymnasium Aspel profitierte. Wurden aus Hamminkeln vor zwei Jahren fünf Schüler angemeldet, waren es im vergangenen Jahr schon 12 und sind es in diesem Jahr bereits 22 Kinder. Aus Emmerich liegen zehn Anmeldungen vor, wogegen nur zwei Reeser Kinder zur Gesamtschule nach Emmerich wechseln.

Die Reeser Verwaltung wies auch noch mal auf die von allen drei Schulen erstmals 2013 organisierten Infoabende und die sich anschließenden Tage der Offenen Tür hin. 2014 wurden auch die Grundschulen in den Informationsabend einbezogen. „Insgesamt ist das sehr gut aufgenommen worden“, so Bürgermeister Christoph Gerwers. Weshalb man an der Praxis festhalten wolle, betonte er im Schulausschuss.