Mehr Geld für Jugend

Emmerich..  Das Budget für die Jugendarbeit im Haushalt 2015 wird sich erhöhen. Der Ansatz wird mit 4,4 Millionen Euro um gut 311 000 Euro steigen. Die Mehrkosten entstehen vor allem in der Integrationshilfe, obwohl die Fallzahlen konstant bleiben, wie Gaby Niemeck vom zuständigen Fachbereich der Stadt in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses erklärte: „Wir können nicht wie bisher auf Studenten aus Nimwegen zurückgreifen. Jetzt müssen wir Fachkräfte hinzuziehen. Und die kosten mehr.“ Außerdem seien zunehmend Kinder im Ganztag zu betreuen, was schlichtweg einen höheren Stundenaufwand bedeute. Der Ausschuss stimmte einstimmig zu.

Ebenso einstimmig hat sich der Ausschuss für die Fortführung des Pro Kids-Kinderfördernetzwerkes ausgesprochen. „Nach knapp drei Jahren kann man von einer Erfolgsgeschichte in Emmerich sprechen“, warb zuvor Bürgermeister Johannes Diks für die Zustimmung.

Nicole Sluyter, zuständig für die Tagesbetreuung bei der Stadt, berichtete, dass der Städte- und Gemeindebund einen weiteren Ausbau der Familienzentren plane. Dabei werde Emmerich aber leer ausgehen, weil man per Sonderantrag die Einrichtung des Evangelischen Familienzentrums vorgezogen hatte. Genehmigt wurde dies, weil andere Städte weniger Familienzentren als zugewiesen eröffneten.

Auch für einen weiteren U 3-Ausbau stünde Geld parat, allerdings müssten bis zum 15. März entscheidungsreife Anträge vorliegen. „Wir sind noch in der Bedarfsabfrage. Es scheint, dass wir mit den Kapazitäten auskommen“, so Sluyter.