Mehr Angebote in Kleve/Wesel

Emmerich/Rees..  Die Agentur für Arbeit erklärt der NRZ ihre Maßnahmen mit einem geringeren Bedarf. „Unter den für den Kreis Kleve angebotenen Maßnahmen waren bislang auch 35 Plätze in Emmerich vorgesehen, die über das Jahr hinweg jedoch nie voll ausgelastet waren. Im Durchschnitt waren lediglich 28 bis 29 dieser Plätze mit Teilnehmern aus Emmerich, Rees und Kleve besetzt. Für das neue Jahr gehen die Schulentlasszahlen an den Reeser und Emmericher Haupt- und Realschulen weiter zurück. Daher wird der Bedarf in der Region Emmerich im kommenden Jahr noch geringer sein“, antwortet die Agentur der NRZ schriftlich.

Der Bedarf sei maßgeblich für die Größe der Fördermaßnahmen. „Um für die Reeser und Emmericher Jugendlichen trotz der sinkenden Nachfrage ein möglichst großes Angebot gewährleisten zu können, hat sich die Arbeitsagentur in Wesel dazu entschlossen, die in dieser Region als Bedarf ermittelten Plätze örtlich nach Kleve und Wesel zu verlagern, wobei für Jugendliche aus Rees die Maßnahmen in Wesel angeboten werden. Hier können aufgrund der dann vorhandenen Maßnahmekapazitäten in Kleve acht und in Wesel sieben statt der bisher drei Berufsfelder angeboten werden.“

Verlagerung statt Kürzung

Es handele sich daher nicht um eine Streichung von Plätzen, sondern um eine örtliche Verlagerung, um der sich veränderten Nachfragesituation gerecht zu werden und gleichzeitig den Jugendlichen ein möglichst großes Berufsspektrum zu gewährleisten.