Lebensfreude Bur in Emmerich

Herbert Kleipaß führt in die Ausstellung ein.
Herbert Kleipaß führt in die Ausstellung ein.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Im Rheinmuseum eröffnete die erste Ausstellung des Jahres mit Werken von Elke Bur. Auch für die Weselerin ist es eine Premiere

Emmerich..  „Frau Bur liebt es, mit lebendigen Farben zu arbeiten. Sie möchte damit ihren Bildern eine positive Lebenseinstellung mit auf den Weg geben!“ So eröffnete Museumsleiter Herbert Kleipaß die erste Ausstellung dieses Jahres im Rheinmuseum. Unter dem Thema: „Lebensfreude“ hatte Elke Bur aus Wesel ihre Acrylarbeiten bis auf wenige Exponate mit Motiven aus dem täglichen Leben zusammengestellt.

Vorteil Acrylmalerei

In dieser ersten Einzelausstellung, mit der Elke Bur an die Öffentlich-keit geht, fallen sofort die leuchten-den Farben auf. Die Künstlerin erinnert sich noch gut an die Anfänge ihrer Begeisterung für das Malen nach einem Besuch einer Galerie in Wesel. Zunächst war es die Seidenmalerei, die sie mit großer Begeisterung ausübte. Doch bald stellte sie fest, dass sie sich keine Fehler erlauben konnte, weil die speziellen Farben intensiv auf dem Material haften blieben.

Bei der Acrylmalerei, die ab 2006 zu ihrem Hobby gehörte, war das nicht der Fall. Sie arbeitete mit verschiedenen Materialien wie Spachtelmasse, Seidenpapier, Wellpapier oder Dekosand.

Bei einem Rundgang fällt zum Beispiel das Bild „Schwarze Lava“ auf. Hier wurde echter Lavasand, der speziell aufbereitet wurde, verwendet. Zwei Bilder zum Thema „Energie“ haben eine ganz unterschiedliche Struktur. Im ersten Werk mit dem Titel „Fließende Energie“ kann man unschwer einen großen Wasserfall erkennen. Die Acrylfarben sind mit grober und feiner Spachtelmasse aufgetragen. Das andere, „Energie“ genannt, hat eine glatte Oberfläche mit einer Bespannung aus Baumwolle, auf der Acrylfarben aufgetragen wurden.

Zu vielen Fantasien regt das Exponat „Sehnsucht“ an. Die Frau, die aufs Meer schaut, lässt Gedankenspiele zu. Sehr anschaulich empfindet man auch das „Obst“, bei dem der Besucher schon Appetit auf eine Kostprobe erhält.

Bis zum 8. März

Durch die Vermittlung eines Mitarbeiters des Museums wurde Herbert Kleipaß auf die Arbeiten aufmerksam. Die erste Ausstellung dieses Jahres sollte mit dem Titel „Lebensfreude“ ein positives Signal für 2015 sein und kann noch bis zum 8. März im Rheinmuseum besucht werden.